Von Versprechen und Rally-Visionen

Sonntag, 18.09.2016 16:40 von

Iran’s Präsident Rohani will einen stabilen Ölmarkt und steigende Preise. Währenddessen muss Libyen seine erste Öllieferung seit 2014 verschieben. Und die Bank of America (Bank of America Aktie) sieht eine Rally direkt voraus.

Wenn sich Ende September die Energieminister der einflussreichsten Ölstaaten in Algerien zu informellen Gesprächen treffen, glaubt außer ihnen kaum jemand an ein mögliches Abkommen über eine Fördergrenze. Doch die Opec lässt nicht locker und will genau das den Märkten immer wieder eintrichtern. Jüngst frischte der iranische Präsident die Botschaft auf.

Instabilität und fallende Ölpreise sind schädlich für alle Länder, vor allem Ölproduzenten, wird Rohani von der iranischen Nachrichtenagentur „Shana“ zitiert. „Teheran heißt jede Maßnahme willkommen, die den Ölmarkt stützt und die Preise steigen lassen“, sagte der iranische Präsident. Er ließ er sich jedoch nicht nehmen, an die Gerechtigkeit und faire Förderquoten für alle Produzenten zu appellieren.

Nachdem der Westen Anfang des Jahres einen Großteil seiner Sanktionen wegen des iranischen Atomprogramms aufgehoben hat, plant das persische Land, sein Ölförderung wieder auf das Vorsanktionsniveau anzuheben. Damals pumpte der Iran etwas mehr als vier Millionen Barrel (à 159 Liter) pro Tag. Weit davon ist das Land nicht mehr entfernt, das seine Ölförderung seit Beginn des Jahres um 800.000 Barrel auf 3,6 Millionen Fass Ende August steigern konnte.

Doch selbst wenn es zu einer Deckelung der Förderung kommen sollte, dürften deren Effekte gering ausfallen. Die Opec fördert derzeit mit täglich 33,7 Millionen Barrel so viel Öl (Rohöl) zutage wie nie zuvor. Weltweit werden täglich 97 Millionen Fass Öl aus dem Boden gepumpt. Allen voran haben der Irak und die Vormacht des Ölkartells, Saudi-Arabien ihre Produktion auf neue Höhen ausgeweitet.

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