Von den Superreichen leiden nur die Briten

Dienstag, 22.11.2016 13:40 von

Vor allem der Verfall des britischen Pfunds und der Rutsch der Immobilienpreise zehrt am Geld der Briten. Doch der Absturz der britischen Millionäre ist nur eine Erkenntnis des Vermögensreports der Bank Credit Suisse.

1,5 Billionen Dollar (Dollarkurs). So viel hat das hat die Briten das Brexit-Votum allein bis Ende Juni gekostet. Der Verfall des Pfunds und der weltweiten Aktienmärkte nach dem Votum der Briten gegen die Europäische Union machte die privaten Haushalte in Großbritannien deutlich ärmer. Das hat die schweizerische Großbank Credit Suisse in ihrem aktuellen „Global Wealth Report“ ausgerechnet.

„Bei den Brexit-Folgen denkt man meistens an das Bruttoinlandsprodukt, aber auch die Folgen für das Vermögen der Privathaushalte muss man im Auge behalten“, meint dazu Michael O’Sullivan, Chefanlagestratege für das internationale Wealth Management bei der Credit Suisse. Das Vermögen pro Erwachsenem sei innerhalb von zwölf Monaten bis Ende Juni 2016 um 33.000 auf 289.000 Dollar gefallen. Und: „406.000 Menschen in Großbritannien sind – in Dollar gemessen - keine Millionäre mehr.“

Dies muss einen nicht unbedingt in Mitleid für die „armen Reichen“ verfallen lassen, aber: „Sowohl der Ausblick für die Wirtschaft, als auch die Folgen für den Wohlstand der Briten sind sehr unsicher“, meint O’Sullivan. Dabei ist es nicht nur der Pfund-Verfall zum Dollar von gut 15 Prozent in diesem Jahr, der die Briten ärmer macht. Auch die Verluste der weltweiten Aktienmärkte bis zum Sommer und vor allem der Rutsch der Hauspreise in Großbritannien von mehr als 15 Prozent zehren an den Vermögen.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.