Volkswagen: In China brummen die Geschäfte

Montag, 19.09.2016 14:01

Kommentar von Johannes Bergrechter

Lieber Leser,

brummende Geschäfte im wichtigsten Einzelmarkt China haben dem wegen des Dieselskandals arg gebeutelten Volkswagen-Konzern im August ein Absatzplus beschert. Mit ihren 12 Marken steigerten die Wolfsburger ihre Auslieferungen um 6,3 Prozent auf 759.400 Fahrzeuge. In China, wo Volkswagen etwa ein Drittel aller Wagen verkauft, zog die Nachfrage um fast ein Fünftel an. Profitieren kann der Autokonzern hierbei auch von den Steuervergünstigungen, die China nach einer letztjährigen Sommer-Schwäche im Herbst eingeführt hatte. Auf Jahressicht (bis Ende August) wurden im Reich der Mitte 10 Prozent mehr Autos verkauft als in den ersten acht Monaten des Vorjahres. Hierdurch konnten die Flauten in den USA und Brasilien mehr als kaschiert werden. In den Vereinigten Staaten schrumpften die Auslieferungen seit Jahresbeginn um 6,4 Prozent, in Brasilien sogar um 34 Prozent.

Auch die Hauptmarke zieht sich angesichts der Dieselaffäre mehr als achtbar aus der Affäre. Auch hier sorgten starke China-Geschäfte und neue Modelle für eine verbesserte Nachfrage. Weltweit stieg die Zahl der verkauften Wagen um 4,7 Prozent auf 453.200 Einheiten. In China wurde wie auf Konzernebene ein Auslieferungsplus von rund 20 Prozent erzielt. Die Geschäfte in den USA und in Südamerika liefen auch bei VW deutlich schlechter. In Deutschland ging es bei den Autoverkäufen um 7,7 Prozent nach oben. VW-Markenvertriebschef sprach von „erfreulichen August-Zahlen“, die auch auf neue Modelle wie den Tiguan zurückzuführen seien. Auf Jahressicht kommt die Volkswagen-Hausmarke mit insgesamt 3,827 Mio. Auslieferungen lediglich auf ein Minus von 0,2 Prozent.

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