Volkswagen: Es gibt noch einiges zu tun

Dienstag, 20.09.2016 13:34

Kommentar von Hermann Pichler

Lieber Leser,

der vom Dieselskandal schwer erschütterte Autokonzern Volkswagen hat momentan sehr viel um die Ohren. Immer wieder neue Schadensersatzforderungen, personelle und organisatorische Aufräumarbeiten innerhalb des Unternehmens und das Managen der weltweiten Rückrufaktionen der betroffenen Fahrzeuge. Bei letztgenannter Aufgabe kommt Volkswagen bis dato nur recht schleppend voran. Von den 8,5 Millionen manipulierten Fahrzeugen in Europa wurden bislang gerade einmal rund 500.000 Einheiten in den Werkstätten umgerüstet. Das Kraftfahrtbundesamt hat die Genehmigung zur Umrüstung für 60 Prozent der Wagen erteilt. „Zehn Prozent davon sind bereits mit guten Ergebnissen umgerüstet. Dennoch ist noch einiges zu tun, um den Rest der Software-Varianten zu entwickeln und zu prüfen“, sagte der für die Europa-Rückrufe verantwortliche VW-Manager Manfred Bort.

Dennoch ist Bort zuversichtlich, dass bis Ende des Jahres alle nötigen Software-Genehmigungen erteilt werden, um die Kunden zwecks Rückrufs informieren zu können. Er glaubt, die Nachbesserungen wie geplant im Laufe des kommenden Jahres abschließen zu können. Ursprünglich sollte die Umrüstung noch in 2016 über die Bühne gebracht werden, doch bereits Anfang des Jahres kam es zu Verzögerungen, die die Pläne zunichtemachten. Für Bolt ist in diesem Zusammenhang Gründlichkeit wichtiger als Schnelligkeit. Wie kompliziert das Ganze ist, verdeutlicht der Blick auf den Golf-Motor EA 189 (2,0-Liter-Diesel). Hier gebe es bis zu 100 verschiedene Modelle, die alle jeweils mit einer eigens konzipierten Software ausgestattet werden müssen. „Diese riesige Vielfalt berücksichtigt das Motorsteuergerät und muss bei der Entwicklung der neuen Software natürlich einbezogen werden“, sagte Bolt. Positiv bewertet Bolt das schnelle Handeln der betroffenen Kunden, wenn sie per Brief benachrichtigt werden. „Von den Kunden, die vor zwei oder drei Monaten einen Brief erhalten haben, waren bereits mehr als 60 Prozent in den Werkstätten und sind zufrieden wieder nach Hause gefahren.“

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