Volkswagen erhält Auszeichnung für Abgas-Manipulation

Freitag, 23.09.2016 12:00 von

Zum 26. Mal sind die Ig-Nobelpreise für kuriose Forschung an der Elite-Uni Harvard verliehen worden. Als Trophäen gingen diesmal drei Plastikuhren nach Deutschland – unter anderem an Volkswagen (VW Aktie) für den Abgasskandal.

Das hat Volkswagen im Abgasskandal wohl gerade noch gefehlt: An der US-Eliteuniversität Harvard hat der Autohersteller einen Ig-Nobelpreis in der Kategorie Chemie bekommen – einen mit reichlich Spott vergebenen Spaßpreis. Die Auszeichnung erfolge für „die Lösung des Problems des übermäßigen Ausstoßes von Autoabgasen, indem automatisch elektromechanisch weniger Abgase produziert werden, wenn die Autos getestet werden“, sagte der Moderator der Preisgala Marc Abrahams. Und fügte dann genüsslich an: „Der Gewinner konnte oder wollte heute Abend nicht bei uns sein.“

Die zweifelhafte Ehre für VW ist eine Ausnahme. Üblicherweise werden bei der Verleihung der Ig-Nobelpreise („ignoble“ heißt auf Deutsch „unwürdig“) stets renommierte Wissenschaftler für seriöse, wenn auch kuriose Forschungen ausgezeichnet. Die Preise sollen „das Ungewöhnliche feiern und das Fantasievolle ehren“ – sie belohnen Forschung, die „erst zum Lachen und dann zum Denken anregt“.

Die klamaukig-schrille Preisgala mit mehr als 1000 Zuschauern, die bereits zum 26. Mal stattfand, hat längst Kultstatus und ist lange vorher ausverkauft. Zwischendurch fliegen bei der so ganz anderen Preisverleihung Papierflieger durch die Luft, es gibt Sketche und bizarre Kurz-Opern. Die Trophäe war in diesem Jahr eine Plastikuhr.

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