Vizechef der Bank of England warnt vor Lehman-Vergleich

Mittwoch, 28.09.2016 15:00 von

Die Bundesregierung arbeitet einem Bericht zufolge an einem Notfallplan für die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie). Einige Beobachter sprechen bereits von einem „zweiten Lehman“. Eine führende britische Währungshüterin wiegelt ab.

Angesichts der Turbulenzen um die Deutsche Bank hat eine führende britische Währungshüterin vor überzogenen Vergleichen mit dem Ausbruch der globalen Krise vor acht Jahren gewarnt. Sie sehe keine direkten Parallelen zu dem Fall der US-Bank Lehman Brothers, sagte die Vizechefin der Bank von England, Minouche Shafik, am Mittwoch in London.

Der Zusammenbruch des Wall-Street-Instituts vor rund acht Jahren markierte den Höhepunkt der Finanzkrise, die eine weltweite Wirtschaftskrise nach sich zog. Shafik sagte, derzeit kämpften viele Banken damit, ihre Geschäftsmodelle anzupassen. Die Bundesregierung arbeitet einem Zeitungsbericht zufolge an einem Notfallplan für das größte deutsche Finanzinstitut.

Ranghohe Beamte in Berlin, Brüssel und Frankfurt bereiteten gerade ein entsprechendes Konzept vor, berichtete die Wochenzeitung „Zeit“ ohne Angaben von Quellen. Dieses solle in Kraft treten, falls die Bank zusätzliches Kapital benötige, um ihre zahlreichen Rechtsstreitigkeiten beizulegen und sich diese Mittel nicht selbst am Markt besorgen könne. Deutsche Bank- Vorstandschef John Cryan hatte zuvor via „Bild“-Zeitung betont, sein Institut brauche keine Rückendeckung durch die Politik.

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