Vier Gründe, warum Donald Trump Präsident werden könnte

Freitag, 02.09.2016 10:20 von

Donald Trump agiert gegen alle, die nicht weiß und männlich sind. Umfragen sehen ihn weit hinter Hillary Clinton. Doch die Chancen für den Republikaner stehen weit besser als viele glauben.Es war ein Überraschungsbesuch, der Donald Trump Auftrieb für den US-Wahlkampf geben sollte. Am Mittwoch sprach er in Mexiko City mit dem mexikanischen Präsidenten Peña Nieto das wohl heikelste Thema der nachbarstaatlichen Beziehungen an: den Bau einer Mauer, höher als alles, was bisher an der Grenze steht. Und Mexiko soll sie bezahlen. Doch die Frage, wer die Rechnung begleichen soll, sparte Trump im persönlichen Tête-à-Tête offenbar aus. „Wir haben darüber nicht gesprochen“, so Trump.Per Twitter widersprach Nieto kurz nach dem Treffen: Er habe Trump „gleich zu Beginn des Treffens klar gemacht, dass Mexiko die Mauer nicht bezahlen“ werde. Damit stehen Aussage gegen Aussage.Die Irritationen, die dieses Treffen ausgelöst hat, beschreiben den Wahlkampf um die US-Präsidentschaft sehr gut. Trump, der republikanische Rebell und Hardliner, sorgt seit Monaten mit wirren und zweideutigen Aussagen für Empörung. Er hetzt gegen jeden, der nicht weiß und männlich ist: gegen die elf Millionen illegalen Einwanderer, die er aus dem Land deportieren wolle. Er beleidigt muslimische Eltern, die ihren Sohn im Irak-Krieg verloren haben. Er verspottet Frauen, die für ihn nicht mehr sind als ein Sexobjekt.

Die Quittung lässt sich in den Wahlumfragen ablesen: Seit Wochen liegt Trump hinter der Demokratin Hillary Clinton. Zeitweise sahen ihn Marktforscher wie Ipsos sieben Prozentpunkte im Rückstand. Im Schnitt der letzten Umfragen liegen vier Prozentpunkte zwischen den Beiden. Hinzu kommt, dass Clinton in hart umkämpften Swing States wie Ohio, Florida und Michigan klar vorne liegt.

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