Top-Thema

Viele Zulieferer müssen weiter kurzarbeiten

Dienstag, 18.10.2016 15:20 von

In Wolfsburg treffen sich seit Dienstag Autozulieferer aus aller Welt, um ihre Neuheiten zu präsentieren. Dabei muss fast ein Dutzend Partner aus der Region um das VW-Stammwerk derzeit Kurzarbeit anmelden.

Viele Lieferanten und Dienstleister im Umfeld des Wolfsburger VW-Stammwerkes haben auch noch ein Jahr nach Beginn des Abgas-Skandals mit Kurzarbeit zu kämpfen. Im August 2016 meldeten im Bezirk der zuständigen Arbeitsagentur Helmstedt 16 Betriebe für 199 Personen Kurzarbeit an. Das teilte die Behörde auf Basis vorläufiger Zahlen nach einer dpa-Anfrage am Dienstag mit.

Vor allem VW-Partner bei Ingenieurs-Dienstleistern machten zuletzt diese Gruppe aus. Im September 2016 waren es elf Betriebe für 125 Personen. Zum Vergleich: Im August 2015 hatte kein einziger Betrieb Kurzarbeit angemeldet, im September 2015 lag die Zahl bei unter drei Firmen - der Abgas-Skandal war Ende September 2015 aufgeflogen.

Seither schwanken die Anmeldungen für Kurzarbeit, bewegen sich aber in Summe auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Die jüngsten Zahlen sind nach Angaben einer Sprecherin vorläufig und könnten auch Mehrfachnennungen einzelner Betriebe enthalten. Dennoch bliebe ihre Aussagekraft als Indiz für die Lage der Automotiv-Branche erhalten.

Da die Zulieferer und Dienstleister rund um Wolfsburg praktisch alle am Tropf von VW hängen, liegt ein Zusammenhang zu den Sparprogrammen des Konzerns auf der Hand. Volkswagen (VW Aktie) hatte in der Vergangenheit betont, sich nicht zu Fragen anderer Unternehmen äußern zu können.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.