Viele Hochzeiten und eine Goldrally

Donnerstag, 27.10.2016 19:40 von

Handelsblatt-Stratege Georgios Kokologiannis erklärt, was indische Hochzeitsriten mit dem Goldpreis (Goldkurs) zu tun haben – und warum zum Jahresende die Nachfrage auf dem Subkontinent steigen dürfte.

Beim Aktienmarkt wünschen sich die Anleger eine Jahresendrally, beim Goldpreis redet man eher von einer Indienrally, die ebenfalls saisonale Gründe.  Indien ist der größte Goldmarkt der Welt; zumindest wenn von echtem Gold zum Anfassen die Rede ist, nicht von Goldzertifikaten oder anderem Papiergold.

Auf dem Subkontinent heiraten jedes Jahr 15 Millionen Paare. Die Hochzeitssaison erreicht ihren Höhepunkt zwischen Oktober und Dezember, dann noch einmal von Mitte Januar bis April. In den Wochen vorher und währenddessen machen Goldhändler die besten Geschäfte.

Experten schätzen, dass knapp die Hälfte der Goldnachfrage in Indien mit den Hochzeiten zusammenhängt. Und sie gehen davon aus, dort in den kommenden Jahren aufgrund des gestiegenen Lebensstandards noch mehr Gold gekauft wird. Bislang hat der Goldpreis nur wenig von der indischen Hochzeitssaison profitiert.

Neue Anleihestrategie

Das expansive Liquiditätsumfeld der internationalen Notenbanken wirkt an den Kapitalmärkten unterstützend, wenngleich die Macht der Zentralbanken an Kraft verliert. Trotz bestehender Belastungsfaktoren (politische Unsicherheit, geringes Gewinnwachstum bei den Unternehmen, Unsicherheit bezüglich der US-Geldpolitik und US-Präsidentschaftswahl) werden Aktien mittel- bis langfristig von uns präferiert.

Wir empfehlen, Kurse im Dax von über 11.000 Punkten zum Abbau von Positionen und zu einer Erhöhung der Cash-Quote zu nutzen.

In einem Umfeld historisch niedriger Zinsen sind herkömmliche Anleihestrategien nicht mehr zielführend. Um sich dem Paradigmenwechsel zu stellen, sollten Investoren eine aktive Strategie für ihr Rentenportfolio anstreben.

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