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VfL-Linksfuß markiert historischen Ausgleichstreffer

Montag, 13.02.2017 15:40 von

Eigentlich nicht so verwunderlich, dass es ausgerechnet Sonntag wieder einmal klappte. Auch das erste Bundesligator seiner Karriere hatte Maximilian Arnold schließlich einst schon gegen Hoffenheim erzielt. Das war am 13. April 2013, am Ende hieß es damals 2:2 zwischen dem VfL und der TSG. Sein inzwischen 19. Treffer im Oberhaus war zudem ein historischer, nämlich das 600. Heimtor des VfL Wolfsburg in seiner bald 20-jährigen Bundesligageschichte.

Und schön war der Treffer obendrein. Nach einer unglücklichen Kopfballabwehr des Hoffenheimers Niklas Süle fiel die Kugel förmlich auf Arnolds linken Fuß. Dass sie nach seiner Direktabnahme wenig später aus knapp 20 Metern im linken Toreck zappelte, kommentierte der 22-Jährige gewohnt trocken. "Der Ball ist mir ganz gut abgerutscht, Gott sei Dank", so der Mittelfeldstratege. Wann er realisiert habe, soeben getroffen zu haben, fügte er gleich hinzu: "Als der Ball im Tor lag..."

"Der Trainer hat uns richtig die Köpfe gewaschen"

Arnolds Traumtor zum 1:1 war zählbarer Ausdruck der Wende zum Guten, die am Sonntagnachmittag für die Wolfsburger nach mäßiger erster Halbzeit und 0:1-Rückstand eingesetzt hatte. So laut wie bisher noch nie habe Valerien Ismael die Mannschaft in seiner Halbzeitansprache zurechtgerüttelt. Arnold: "Der Trainer hat uns richtig die Köpfe gewaschen. Richtig, denn wir waren zu ängstlich." Was folgte, war ein gewaltiger Ruck im zweiten Durchgang, der mit drei Punkten auf dem Konto endete. "Wenn man dann so zusammensteht, ist es ganz gut. Es musste sich was ändern. Alle haben den Kampf voll angenommen."

„ Da dürfen wir nicht freudentaumelnd durch die Gegend laufen. “ Maximilian Arnold gibt gewohnt den Mahner

Mit Darmstadt und dem HSV hatten zuvor zwei Konkurrenten im Abstiegskampf schon ihre Spiele gewonnen, der Druck auf die Wolfsburger war entsprechend groß. Mit dem 2:1-Sieg, den Einwechselspieler Daniel Didavi als Krönung seiner ausgezeichneten Leistung sicherstellte, entspannt sich die Situation etwas. Arnold wäre jedoch nicht Arnold, blickte er nicht sogleich wieder mahnend auf die Situation. "Es fällt ein kleiner Brocken ab, aber wir wissen immer noch, wo wir stehen. Da dürfen wir nicht freudentaumelnd durch die Gegend laufen. Wir müssen weiter auf uns schauen."

Schon am Samstag wartet in Dortmund eine schwere, angesichts der gesperrten Südtribüne im Signa-Iduna-Park auch ungewöhnliche Aufgabe auf die Wölfe. "Wenn wir Angst haben, brauchen wir nicht dorthin zu fahren", zeigt sich Arnold zuversichtlich. "Man hat immer die Hoffnung." Borussia bekleckerte sich in der jüngeren Vergangenheit schließlich nicht mit Ruhm. "Wir aber auch nicht, oder...?", entgegnet Arnold.