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Vermieter signalisiert Entgegenkommen

Dienstag, 15.11.2016 12:40 von

Die Zukunft der Werkstattkette A.T.U hängt an der drastischen Reduzierung der Mieten für die Werkstätten und Lager. Jetzt hat der Vermieter erstmals öffentlich Entgegenkommen signalisiert.

Die Zukunft der kriselnden Werkstattkette A.T.U hängt immer noch am seidenen Faden. Der Vermieter von fast der Hälfte der rund 600 A.T.U-Standorte hat allerdings erstmals öffentlich Kompromissbereitschaft signalisiert. „Wir sind zuversichtlich, dass wir uns in den laufenden Verhandlungen mit A.T.U einigen werden“, erklärte die niederländische Zweckgesellschaft Lino, hinter der die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) und der britische Hedgefonds Davidson Kempner stehen, am Dienstag. Eine drastische Reduzierung der Mieten für die 273 Werkstätten und Lager ist die Voraussetzung dafür, dass das französische Familienunternehmen Mobivia sich auf die Übernahme des Konzerns aus dem bayerischen Weiden mit 10.000 Mitarbeitern einlässt.

„Lino unterstützt die Übernahme durch Mobivia sehr“, hieß es in der Reuters vorliegenden Stellungnahme. A.T.U habe die Chance, unter der Ägide der Franzosen auf einen Wachstumskurs zurückzukehren. Der Trend zu Markenwerkstätten und zahlreiche Management-Wechsel hatten das Unternehmen ins Hintertreffen gebracht. Der Vermieter hat Insidern zufolge bereits die Mieten gestundet. A.T.U betreibt 577 Autowerkstätten in Deutschland und weitere in Österreich und der Schweiz und kam im Geschäftsjahr 2015/16 (30. Juni) auf rund eine Milliarde Euro Umsatz. Mobivia und A.T.U. zusammen kommen mit 2000 Filialen und mehr als 20.000 Mitarbeitern auf einen Umsatz von rund 2,7 Milliarden Euro.

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