Verkauf von Note-7-Smartphone gestoppt

Dienstag, 11.10.2016 06:40 von

Samsung zieht bei seinem Galaxy Note 7 erneut die Notbremse. Die Geräte sollen nicht mehr verkauft werden. Es besteht Überhitzungsgefahr. Zuvor hatten neue Berichte über brennende Austauschgeräte das Unternehmen alarmiert.

Nach neuen Berichten von Verbrauchern über brennende Smartphones des Typs Galaxy Note 7 hat Samsung den weltweiten Verkauf und Austausch des Geräts gestoppt. Der Smartphone-Marktführer aus Südkorea kündigte zugleich am Dienstag auf seiner US-Website einen „Sicherheits-Rückruf“ an. Die betroffenen Geräte „könnten überhitzen und stellen ein Sicherheitsrisiko dar“. Erst vor wenigen Wochen hatte Samsung eine globale Austauschaktion für das im August eingeführte Note 7 wegen Brandgefahr der Akkus in die Wege geleitet.

Alle Kunden wurden jetzt erneut aufgerufen, ihr Note 7 abzuschalten und es überhaupt nicht mehr zu benutzen, egal ob es sich um ein Original- oder ein Austauschgerät handle. Sie sollten ihr Gerät  zurückbringen, sie würden ihr Geld zurückbekommen oder sie könnten es gegen Geräte eines anderen Typs austauschen. Mit dem Verkaufsstopp räumt Samsung erneut Probleme mit dem Phablet - eine Mischung aus Smartphone und Tablet-Computer - ein. Am Montag hatte das Unternehmen angekündigt, seine Produktionsplanung vorläufig zu ändern, ohne dies näher zu erläutern. Nach Berichten südkoreanischer und amerikanischer Medien hatte Samsung die Produktion des Note 7 eingestellt. 

Die Sicherheit der Verbraucher habe stets höchste Priorität für das Unternehmen, hieß es jetzt. Samsung bitte Mobilfunkanbieter und Einzelhandelspartner weltweit, „den Verkauf und den Austausch des Galaxy Note 7 zu stoppen, während die Untersuchungen im Gang sind“. Samsung arbeite mit der US-Verbraucherschutzbehörde CPSC zusammen, um die Fälle zu untersuchen, über die zuletzt berichtet worden sei. Der Kurs der Aktie von Samsung Electronics brach nach Beginn des Handels an der Börse in Seoul um rund fünf Prozent ein. 

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