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Verdi erhöht Druck vor Tarifrunde für Sicherheitsleute in Tegel und Schönefeld

Dienstag, 20.09.2016 05:49 von

BERLIN (dpa-AFX) - Bei den Tarifverhandlungen für die rund 2500 Sicherheitsleute an den Flughäfen Tegel und Schönefeld erhöht die Gewerkschaft Verdi den Druck. Sie dringt auf eine Einigung in der dritten Runde am Dienstag (10.00 Uhr) in Berlin. Sonst seien "Streiks ab Oktober möglich", hatte Verdi-Verhandlungsführer Benjamin Roscher nach der ergebnislosen zweiten Runde gesagt. Die Arbeitgeber, vertreten durch den Fachverband Aviation im Bundesverband der Sicherheitswirtschaft, zeigten sich verhalten optimistisch, einen Durchbruch erreichen zu können.

Verdi fordert einen Stundenlohn von 16 Euro für die Personal- und Warenkontrolle, 19 Euro für die Fluggastkontrolle sowie höhere Zulagen. Derzeit erhielten die Beschäftigten 11,72 Euro beziehungsweise 15,64 Euro. Die Gewerkschaft argumentiert mit dem wachsenden Andrang und schwierigen Arbeitsbedingungen an den veralteten Flughäfen und gestiegenen Lebenshaltungskosten im Raum Berlin./brd/DP/zb