Top-Thema

07:06 Uhr +0,38%
Australien verhängt Millionenstrafe gegen BMW wegen Kreditgeschäften

Verbraucher verwirrt über neue Auswahl bei Kartenzahlung

Donnerstag, 22.09.2016 19:20 von

Auch wenn sie die Girocard täglich benutzen, wissen die meisten Bankenkunden nicht, was die vielen Symbole darauf bedeuten. Nun gibt es bei deren Einsatz neue Wahlmöglichkeiten. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

„Sie haben die Wahl. Esso empfiehlt: Zahlung mit girocard.“ Was manchen Kunden neuerdings beim Bezahlen an der Tankstelle verwirrt, sollte an Deutschlands Ladenkassen seit Juni eigentlich Standard sein. Wer mit der landläufig immer noch EC-Karte genannten Girocard zahlt, darf auswählen, ob das Geld per Girocard, Maestro oder VPay vom Konto abgebucht wird. Die EU-Kommission in Brüssel will es so. Doch was bringt das?

Wie sehen die neuen Vorgaben aus Brüssel aus?

Die EU-Verordnung über „Interbankenentgelt für kartengebundene Zahlungsvorgänge“ gibt Verbrauchern die Möglichkeit, beim elektronischen Bezahlen auszuwählen, über welches Unternehmen sie die Zahlung abwickeln wollen. Denn: Auf vielen Zahlungskarten sind die Systeme mehrerer Anbieter hinterlegt. Führend in Deutschland ist die Girocard, die bis 2007 EC-Karte hieß. Gut 100 Millionen Girocards haben Banken und Sparkassen in Deutschland im Umlauf. Auf vielen dieser Karten findet sich zusätzlich das Maestro-Logo, eine Marke des Kreditkartenriesen Mastercard (Mastercard Aktie), oder VPay, das zum Mastercard-Konkurrenten Visa (Visa Aktie) gehört. Ähnlich ist es in anderen Staaten der Europäischen Union.

Was will die EU-Kommission erreichen?

Die EU-Wettbewerbshüter werben: „Die neuen Bestimmungen bieten den Verbrauchern die Möglichkeit, die kostengünstigste Marke zu wählen, und versetzen die Einzelhändler in die Lage, diese Marke zu begünstigen, um die Kosten möglichst gering zu halten.“

Ist die Verordnung in Deutschland schon umgesetzt?

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.