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US-Kanzlei entlastet VW-Chef Müller

Sonntag, 09.10.2016 17:00 von

Jones Day hat laut einem Bericht beteuert, dass VW-Chef Matthias Müller keine Kenntnisse von der Betrugssoftware hatte, bevor der Einsatz von Schummel-Software öffentlich wurde. VW will keine Stellung nehmen.

In der internen Aufarbeitung der Volkswagen-Abgasaffäre hat die US-Kanzlei Jones Day einem Zeitungsbericht zufolge Konzern-Chef Matthias Müller entlastet. Müller, damals Porsche-Chef, habe vor der Veröffentlichung der Schummelei bei Dieselmotoren durch die US-Umweltschutzbehörde am 18. September 2015 keine Kenntnis von der Betrugssoftware gehabt, berichtete die „Bild am Sonntag“ ohne Angaben von Quellen.

An diesem Tag erst habe Müller von dem jahrelangen Betrug bei Abgaswerten im Flieger auf dem Weg zu einem Autorennen in den USA davon erfahren. Zu diesem Ergebnis seien die Ermittler von Jones Day, die von Volkswagen (VW Aktie) mit der Aufklärung des Skandals beauftragt wurden, gekommen, schreibt die Zeitung.

Ein Sprecher von Volkswagen wollte den Artikel unter Verweis auf laufende Ermittlungen am Sonntag nicht kommentieren.

Im Zuge des Diesel-Skandals trat der damalige Volkswagen-Chef Martin Winterkorn am 23. September 2015 zurück. Sein Nachfolger wurde zwei Tage später der damalige Porsche-Chef Müller, der seitdem mit der Aufarbeitung der Affäre beschäftigt ist.

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