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US-Geschäft: Audi will am Diesel festhalten

Dienstag, 10.01.2017 12:30 von

Der Q7 ist Audis Premium-SUV.
Der Q7 ist Audis Premium-SUV. - © istockphoto.com / Darthart
Laut Medienberichten will Audi trotz der Abgas-Affäre in den USA am Diesel-Antrieb festhalten - in wenigen Jahren soll der Diesel dann durch den Elektroantrieb ersetzt werden.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag berichtete, will der Automobilhersteller Audi trotz des Abgasskandals in den Vereinigten Staaten am Diesel-Antrieb festhalten. Vertriebsvorstand Dietmar Voggenreiter erklärte im Rahmen der zurzeit stattfindenden Detroit Auto Show gegenüber Reuters, den Dieselantrieb in den USA „zurückbringen“ zu wollen. Als Grund führte der Audi-Manager die Nachfrage nach SUVs mit Dieselantrieb an – dazu zählen Fahrzeuge wie der Q7 oder der für das kommende Jahr geplante Q8.

VW plant derzeit keine Rückkehr des Dieselantriebs

Noch im November hatte der Audi-US-Chef Scott Keogh erklärt, in den Vereinigten Staaten künftig vom Dieselmotor abrücken zu wollen.  Der TDI-Diesel solle dem US-Chef zufolge nur solange eingesetzt werden, bis der Elektroantrieb etabliert sei – bereits für 2018 plant Audi einen E-SUV. Der Audi-Mutterkonzern Volkswagen, der durch den Abgasskandal stark in Mitleidenschaft gezogen worden war, hatte in den USA den Verkauf von Diesel-Fahrzeugen gestoppt. Laut Informationen der Nachrichtenagentur dpa erklärte VW-Markenchef Herbert Diess am Sonntag, dass Volkswagen derzeit keine Wiedereinführung des Dieselantriebs in den USA plane.

Trotz Diesel-Gate Absatzplus bei Audi

Trotz der Turbulenzen im Abgas-Skandal konnte Audi die Zahl seiner verkauften Autos 2016 steigern. Gegenüber der „Welt“ erklärte Vertriebsvorstand Voggenreiter, im vergangenen Jahr 1,87 Millionen Fahrzeuge verkauft zu haben – ein Plus von 3,8 Prozent. In den USA habe das Wachstum im Premium-Markt laut Voggenreiter vier Prozent betragen. Die Audi-Aktie konnte infolge der positiven Geschäftszahlen zuletzt deutlich zulegen. Am heutigen Handelstag zeigt sich das Papier mit einem Kurs von rund 650 Euro zur Stunde fast unverändert – noch im Dezember hatten die Papiere zwischenzeitlich bei 602 Euro notiert.