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US-Arbeitsmarkt läuft auf vollen Touren

Mittwoch, 28.09.2016 19:20 von

Die sogenannten Stresstests sollen zeigen, wie krisenfest Banken sind. Nun erwägt die US-Notenbank Fed Änderungen bei ihrer Methodik. Für die großen Institute könnte das deutlich höhere Anforderungen bedeuten.

Die Chefin der US-Notenbank (Fed) hat ein überwiegend positives Bild der amerikanischen Wirtschaft gezeichnet und damit die Erwartung einer weiteren Zinserhöhung in diesem Jahr gestützt. Auf dem Arbeitsmarkt würden derzeit ungewöhnlich viele Stellen geschaffen, sagte Janet Yellen am Mittwoch in einer Anhörung vor dem Finanzausschuss des US-Repräsentantenhauses. Sollte dies so weitergehen, müsse sogar mit einer Überhitzung gerechnet werden. Die US-Wirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren deutlich von den Nachwehen der Finanzkrise erholt. Die Erwerbslosenquote liegt bei unter fünf Prozent. Damit ist für viele Experten das Fed-Ziel Vollbeschäftigung de facto erreicht. Allerdings ist die Inflation geringer als von der Notenbank angestrebt, ebenso die Lohnzuwächse vieler Arbeiter und Arbeitnehmer.

Innerhalb der Fed ist daher umstritten, ob und wann die Zinsen das nächste Mal erhöht werden sollen. Erst am Dienstag sprach sich Fed-Vize Stanley Fischer gegen zu starke Schritte aus. Die Federal Reserve hatte im Dezember 2015 erstmals seit fast zehn Jahren die Zinsen wieder leicht angehoben. Seitdem liegt der Schlüsselsatz für die Versorgung der Banken mit Geld in einer Spanne von 0,25 bis 0,5 Prozent. Die Zentralbank hat weitere Schritte angedeutet, bislang aber dieses Jahr noch nicht nachgelegt. Fachleute erwarten die nächste Zinserhöhung nicht vor Dezember. Bis dahin sorgt vor allem die US-Präsidentenwahl am 8. November für Unsicherheit.

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