US-Anleihen geraten nach Clintons Entlastung in E-Mail-Affäre unter Druck

Montag, 07.11.2016 21:47 von

NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen sind am Montag etwas unter Druck geraten. Rentenexperten begründeten das geringe Interesse an den als sicher geltenden, festverzinslichen Wertpapieren mit den gestiegenen Chancen von Hillary Clinton auf die US-Präsidentschaft. Dagegen ging es an den zuletzt schwächelnden Aktienmärkten weltweit bergauf, nachdem eine Mitteilung der US-Bundespolizei FBI die demokratische Kandidatin in der E-Mail-Affäre entlastet hatte. Ihre Politik gilt als wesentlich vorhersehbarer als die ihres republikanischen Konkurrenten Donald Trump.

Zweijährige Anleihen verloren 2/32 Punkte auf 99 28/32 Punkte und rentierten mit 0,82 Prozent. Fünfjährige Anleihen sanken um 8/32 Punkte auf 99 26/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,28 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen verloren 13/32 Punkte auf 97 4/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,82 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren fielen um 24/32 Punkte auf 92 25/32 Punkte und rentierten mit 2,60 Prozent./gl/zb