Unternehmen profitieren von Familienfreundlichkeit

Montag, 12.09.2016 14:40 von

Wer Elternzeit nehmen will, hat nun ein neues Argument: Eine neue Studie zeigt, dass das gesamte Unternehmen von Familienfreundlichkeit profitiert – auch finanziell.

Bei Innotax gehen die Chefs mit gutem Beispiel voran. Die Steuerberatungsgesellschaft ist eine Tochter der Treuhand Hannover, deren 900 Mitarbeiter an 30 Standorten bundesweit etwa 10.000 Mandanten beraten. Doch die knapp 20 Innotax-Angestellten müssen sich nicht nur mit Lohn- und Gehaltsabrechnungen oder Jahresabschlüssen auskennen.

Sie sollen vor allem wissen, dass sich Kind und Karriere nicht ausschließen. Deshalb arbeiten schon mal Niederlassungsleiterinnen aus dem Home-Office, nachdem sie ein Kind bekommen haben – natürlich mit entsprechenden Vorbereitungen.

Alle notwendigen Unterlagen lagern dann in der Cloud, die Angestellten stimmen sich mithilfe eines digitalen Teamkalenders untereinander ab. Außerdem bietet Innotax Gleit- und Teilzeit, jeder Angestellte kann sich während des Arbeitstages eine Stunde frei nehmen, um zum Beispiel seine Kinder zum Arzt zu begleiten – ohne dass ihm jemand vorwirft, seine Aufgaben zu vernachlässigen. Hauptsache, der Termin wird im virtuellen Kalender vermerkt.

Perbit Software aus Altenberge in der Nähe von Münster will nicht nur seine mittelständischen Kunden beraten, sondern auch das Selbstverständnis der Angestellten prägen. Familienfreundlichkeit, so die Botschaft, geht alle an. Damit will das Unternehmen vor allem jenen Mitarbeitern helfen, die Angehörige pflegen.

Doch es bleibt nicht bei schönen Worten. Ausgebildete Pflegelotsen unterstützen Kollegen in Pflegesituationen, alle Mitarbeiter dürfen sich an einem Arbeitstag pro Jahr sozial engagieren, es gibt Zuschüsse für die Kinderbetreuung und flexible Arbeitszeitmodelle.

Vereinbarkeit in allen Lebensphasen

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