Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

Top-Thema

23:47 Uhr
ROUNDUP 5/Schicksalswahl in Frankreich: Macron und Le Pen kämpfen um Europa

Unter Geiern

Freitag, 30.09.2016 10:20 von

Die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) rauscht am Freitagmorgen am Aktienmarkt in die Tiefe. Es zeigt sich: Wenn genügend Leute denken, dass eine Bank ein Problem hat, hat sie ein Problem. Die Geier lassen von ihrem Opfer nicht mehr ab.

Wenn genügend Leute denken, dass eine Bank ein Problem hat, dann hat sie ein Problem. An diesen Satz wird derzeit Deutsche-Bank-Chef John Cryan denken, wenn er morgens aufsteht, wenn er zu Mittag isst, und wenn er abends zu Bett geht. Die Deutsche Bank hat viele Probleme, keines für sich wirft sie um, alle zusammen genommen führen aber dazu, dass jeder über sie redet und damit das Grundproblem verschärft: Die Bank hat unser Vertrauen verloren.Und weil diese Wunde so offen klafft, ist es für die Geier der Finanzmärkte so einfach, darin schmerzhaft herum zu bohren: So wie jene US-Hedgefonds in der vergangenen Nacht, die ihre Positionen bei der Deutschen Bank auflösten. Dass sie vorher offenbar auf einen fallenden Kurs gesetzt und genau dieses Ziel mit ihrer öffentlichen Jammerei erreicht haben – wen schert das am Morgen danach, wenn die Aktie in die Tiefe rauscht? Oder so wie die US-Ermittler, die gediegene 14 Milliarden Dollar (Dollarkurs) Strafe von der Bank verlangen, damit sie ihre Sünden aus dem Hypotheken-Skandal büßt.Dass Forderung und tatsächliche Zahlung mitunter weit auseinanderliegen - wen kümmert das, wenn der Kurs von Rekordtief zu Rekordtief eilt? Dass seit der Lehman-Pleite in Deutschland, Europa und den USA Rettungsfonds aufgebaut und Abwicklungsmechanismen vereinbart wurden, dass die Banken ihr Eigenkapital stärken und ihre Bilanzsummen verkleinern – wen kümmert das, wenn der Blick auf den Kurszettel jeden Morgen eine neue Hiobsbotschaft bereithält?

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.