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Unklarheit über US-Wahlausgang belastet Wall Street

Mittwoch, 02.11.2016 21:20 von

Trumps Umfrage-Comeback, mäßige Arbeitsmarktzahlen und abschmierende Ölpreise: Es gibt genug Gründe, warum es am Mittwoch runter geht mit US-Aktien. Auf die Fed-Sitzung reagierten die Kurse kaum.

Das doch wieder enge Rennen um die US-Präsidentschaft hat der Wall Street auch am Mittwoch zu schaffen gemacht. Zudem drückte ein starker Ölpreis-Rückgang auf die Kurse. Auf den Entscheid der US-Notenbank, die Zinsen zunächst unverändert zu belassen, reagierten die Kurse indes kaum.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte lag am frühen Nachmittag (Ortszeit) 0,2 Prozent tiefer bei 18.005 Punkten. Der S&P-500 gab 0,4 Prozent auf 2103 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,6 Prozent auf 5121 Stellen. Der Dax in Frankfurt hatte 1,5 Prozent tiefer geschlossen.

"Die Wiederauferstehung Trumps in den Umfragen so kurz vor der Wahl hat Investoren ernsthaft erschüttert", sagte Marktanalyst Craig Erlam vom Brokerhaus Oanda. Die jüngsten Kursentwicklungen zeigten, dass sie einen Sieg der Trump-Kontrahentin Hillary Clinton bevorzugen würden, weil diese für Kontinuität in der US-Wirtschaftspolitik stehe. Donald Trump dagegen gilt wegen seiner Unberechenbarkeit als Börsenschreck. Gewählt wird kommenden Dienstag.

Die US-Notenbank hielt kurz vor der Wahl den Leitzins konstant. Die Argumente für eine Anhebung hätten sich aber weiter verstärkt, erklärte die Fed. Zuvor wolle man jedoch noch weitere Hinweise sehen, dass es auf dem Weg zu Vollbeschäftigung und stabilen Preisen vorangehe. Viele Experten rechnen mit einer US-Zinsanhebung im Dezember.

Öl verbilligte nach überraschend hohen US-Lagerbeständen um rund drei Prozent. Binnen zwei Wochen sind die Preise damit um rund zehn Prozent abgesackt.

Bei den Einzelwerten stiegen Papiere von Office Depot um 15 Prozent. Der zweitgrößte US-Büroartikelhersteller hatte erklärt, angesichts neuer Aufträge davon auszugehen, dass der zuletzt anhaltende Umsatzschwund verringert werden könne.

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