Union Investment - UniGlobal-Fonds: 11/2013-Bericht, Telekommunikation- und Versorgeraktien wurden zugekauft

Freitag, 13.12.2013 09:07 von Aktiencheck

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die globalen Märkte haben im November die Kursgewinne des Vormonats weiter ausgebaut, so die Experten von Union Investment zum UniGlobal (UniGlobal).

Der MSCI World habe sich in lokaler Währung um 2,0 Prozent verbessert. Als Treiber hätten sich unter anderem die Märkte in den USA und Japan erwiesen. So habe der Dow Jones 3,5 Prozent zugelegt, der japanische Nikkei sei um 9,3 Prozent geklettert. Die Märkte in der Eurozone hingegen seien etwas zurückgeblieben, der EURO STOXX 50 sei um 0,6 Prozent gestiegen. Offenbar hätten sich die Investoren vor allem in den USA auf dem Weg zur Jahresendrally von den potenziellen Störfaktoren nicht weiter beirren lassen. Nachdem in Washington Ende September ein Kompromiss im Budgetstreit habe geschlossen werden können, stehe das Thema im Januar und Februar erneut auf der Agenda. Unterstützend für die Kurse habe unter anderem die Berichtssaison für das dritte Quartal gewirkt, die relativ erfreulich ausgefallen sei.

In Europa sei die Entwicklung an den einzelnen Märkten im November unterschiedlich verlaufen, wobei generell die Kernländer - allen voran Deutschland mit einem Zuwachs im DAX von 4,1 Prozent - eine bessere Entwicklung aufgezeigt hätten als die Märkte der Peripherie.

Das Fondsmanagement habe das Portfolio im Berichtsmonat weiter ausgebaut und unter anderem Aktien aus den Bereichen Telekommunikation und Versorger zugekauft. So hätten die Experten Aktien der britischen Vodafone erworben. Die Titel des international aufgestellten Telekom-Konzerns seien zuletzt hinter der allgemeinen Marktentwicklung zurückgeblieben. Außerdem hätten die Experten dem Fonds Papiere des französischen Versorgers Veolia hinzugefügt. Das Unternehmen habe unlängst ein Kostensparprogramm durchgeführt. Zudem sei Veolia weltweit im Bereich der Müllentsorgung aktiv. Im Zuge einer konjunkturellen Belebung sei eine Zunahme an Industrieabfällen zu erwarten.

Auf der Verkaufsliste hätten Aktien aus der Informationstechnologie sowie Industrietitel gestanden. Unter anderem hätten die Experten Papiere des US-Netzwerkausrüsters Cisco Systems veräußert. Der Konzern habe einen Gewinnrückgang für das abgelaufene Quartal berichtet und sei hinter der eigenen Wachstumsprognose zurückgeblieben. Zudem werde nach Unternehmensangaben für das laufende Quartal mit einem Umsatzrückgang gerechnet. (Stand vom 30.11.2013) (13.12.2013/fc/a/f)