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Union Investment - UniGlobal-Fonds: 01/2014-Bericht, Erweiterung des Portfolios an einigen Stellen - Fondsanalyse

Freitag, 14.02.2014 09:03 von Aktiencheck

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die weltweiten Aktienmärkte sind mit Verlusten in das neue Jahr gestartet, so die Experten von Union Investment in ihrem Kommentar zum UniGlobal (UniGlobal).

Vor dem Hintergrund der Marktturbulenzen in den Schwellenländern und trotz verbesserter Konjunkturdaten aus den Industrienationen habe der MSCI World Index in lokaler Währung 3,3 Prozent abgegeben. Getrieben worden sei die Bewegung unter anderem von den Börsen in den USA, wo der S&P 500 Index 3,6 Prozent verloren habe.

Dabei habe die anlaufende Berichtssaison der Unternehmen noch kursstützend gewirkt: So hätten bislang rund zwei Drittel der Firmen die Analysten-Erwartungen hinsichtlich ihres Umsatzes übertreffen können. Die Gewinnerwartungen hätten fast 80 Prozent der Unternehmen geschlagen.

Auch an den europäischen Aktienmärkten sei es mit einem Verlust in Höhe von 3,0 Prozent beim EURO STOXX 50 deutlich nach unten gegangen. Die Kurse an den Börsen der Peripherieländer hätten sich dabei oft besser als die in den Kernstaaten der Eurozone entwickelt. Japans Aktienmarkt habe zum Jahresauftakt 2014 besonders deutliche Kursrückschläge hinnehmen müssen, der Nikkei Index habe im Monatsvergleich 8,5 Prozent verloren.

Das Fondsmanagement habe das Portfolio im Berichtsmonat an einigen Stellen erweitert. Unter dem Strich hätten die Experten mehr Aktien gekauft als veräußert. So hätten die Experten Papiere von Unternehmen aus der der Industrie- sowie aus der Finanzbranche erworben, wie zum Beispiel die US-Großbank Citigroup. Das Institut sei zuletzt hinter dem Gesamtmarkt zurückgeblieben und plane, seine Bilanz zu optimieren. Ebenfalls zugekauft worden seien Papiere des US-amerikanischen Sicherheitsunternehmens Northrop Grumman.

Auf der Verkaufsliste hätten unter anderem Konzerne aus der IT-Branche sowie aus dem Bereich zyklische Konsumgüter gestanden. So hätten die Experten ihre Bestände im US-Netzwerkausrüster Cisco Systems weiter abgebaut. Die Branche leide unter der schwächelnden globalen Nachfrage und der Konzern sei zuletzt hinter der eigenen Wachstumsprognose zurückgeblieben. Überdies hätten sich die Experten von Aktien der US-Nahrungsmittelkette McDonald's getrennt.

In der regionalen Ausrichtung des Fonds bleibe Nordamerika die wichtigste Zielregion. Hier seien rund 50 Prozent der Aktienanlagen investiert, gefolgt von den Ländern der Eurozone mit 18 Prozent und den übrigen europäischen Staaten mit 16 Prozent. (Stand vom 31.01.2014) (14.02.2014/fc/a/f)