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UniCredit: Und weiter geht das Großreinemachen!

Freitag, 14.10.2016 12:15

Kommentar von Hermann Pichler

Lieber Leser,

die italienische Großbank UniCredit steht vor einem weiteren anteiligen Verkauf an dem Online-Finanzdienstleister Fineco. Wie das Institut mitteilte, soll eine 20-prozentige Beteiligung veräußert werden. Nach Informationen von Wertpapierhändlern liege die preisliche Vorstellung im Bereich von 4,48 Euro je Anteilsschein. Auf Basis dieses Preisniveaus würde Italiens größtes Geldhaus mit dem Verkauf 554 Mio. Euro einnehmen. Vor etwa drei Monaten hatte UniCredit bereits einen 10-prozentigen Anteil an Fineco zu Geld gemacht. Zum damaligen Zeitpunkt wurden auf diese Weise 328 Mio. Euro bzw. 5,40 Euro je Anteilsschein erlöst. Seither hat sich der Aktienkurs des Online-Brokers allerdings deutlich verschlechtert. Aktuell wird das Papier mit 4,79 Euro an der italienischen Börse gehandelt.

Der neue Konzernchef Jean-Pierre Mustier setzt seit seinem Amtsantritt im Juli alle Hebel in Bewegung, um die dünne Kapitaldecke wieder aufzupolstern. Das Geldhaus leidet wie die heimische Konkurrenz an der langjährigen Wirtschaftsflaute in Italien. Zusätzlich wird das Institut durch die anhaltenden Niedrigzinsen seitens der Europäischen Zentralbank belastet. Im Zuge dessen ist die UniCredit-Bank in eine deutliche Schieflage geraten, die Aktie hat seit Jahresbeginn fast 60 Prozent ihres Wertes eingebüßt. Zur Verbesserung der Kapitalausstattung und zur Steigerung der Profitabilität steht neben dem Verkauf von Unternehmensbeteiligungen auch eine Kapitalerhöhung im Raum. Laut Insidern könnten auf diese Weise insgesamt 16 Mrd. Euro eingenommen werden.

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