Und er trompetet wieder

Montag, 28.11.2016 19:40 von

Der künftige US-Präsident Donald Trump behauptet auf Twitter, die Wahlen seien durch Millionen illegale Stimmen verfälscht worden. Beweise hat er nicht. Offenbar wurmt es ihn, dass er den „popular vote“ verloren hat.

Eine Lüge ist für Donald Trump nur dann eine Lüge, wenn man falsche Tatsachen behauptet, aber genau weiß, dass sie falsch sind. Behauptet man dagegen falsche Tatsachen, ohne sich darum zu kümmern, ob sie stimmen, dann ist es keine Lüge. So hat es jedenfalls Kellyanne Conway, die Wahlkampf-Helferin des künftigen US-Präsidenten, einmal formuliert. Als Trump einen Fernsehmoderator als Demokraten bezeichnete, um ihm eine feindliche Gesinnung zu unterstellen, obwohl er Anhänger der Republikaner ist, wollte Conway dies nicht als Lüge gelten lassen. Denn Trump habe nicht gewusst, dass der Mann Anhänger der Republikaner ist.

Wer gedacht hat, dass Trump sich nach seiner Wahl einen sorgsameren Umgang mit der Wahrheit angewöhnt, wird enttäuscht. Die US-Wahlen seien durch Millionen illegale Stimmen verfälscht worden, behauptet er per Twitter, ohne auch nur den Hauch eines Beweises zu liefern. Würde man diese Stimmen abziehen, dann ergäbe sich eine klare Stimmenmehrheit für ihn, zwitschert er, abermals ohne jeden Beleg.

Offenbar wurmt es den künftigen Präsidenten, dass er zwar die Wahl gewonnen, aber insgesamt doch gut zwei Millionen Stimmen weniger als seine Gegnerin Hillary Clinton bekommen hat. Clinton hat den „popular vote“ gewonnen, was ein Populist wie Trump nicht gelten lassen will, obwohl es letztlich keine Bedeutung hat.

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