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Umweltbundesamt fordert Aus für Diesel-Subventionen

Donnerstag, 13.10.2016 10:40 von

Der Staat lässt sich die Subventionierung von Diesel-Kraftstoff 7,8 Milliarden Euro jährlich kosten. Das muss ein Ende haben, fordert das Umweltbundesamt. Bis 2025 sollten alle umweltschädlichen Subventionen auslaufen.

Der Abbau umweltschädlicher Subventionen ist schon lange eine Forderung des Umweltbundesamtes (UBA). Jetzt rät die Behörde aber zu einem deutlich schnelleren Abbau dieser Finanzspritzen: „Der Staat fördert jedes Jahr mit 50 Milliarden Euro Maßnahmen, die der Umwelt zum Teil in erheblichem Maße schaden“, sagt UBA-Präsidentin Maria Krautzberger, die am Donnerstag morgen den Jahresbericht ihrer Behörde in Berlin vorstellt. „Alle umweltschädlichen Subventionen müssen auf den Prüfstand und sollten möglichst bis 2025 auslaufen.“ Das Geld könnte vielmehr dazu genutzt werden, um in den Klimaschutz zu investieren und die Mobilität fit für die Zukunft zu machen.

Besonders im Fokus: der Verkehrssektor. Hier liegen die umweltschädlichen Subventionen bei 28 Milliarden Euro (Stand 2012). „Das behindert Investitionen in saubere Technik“, kritisiert Krautzberger. Eine der der Folgen ist die Luftverschmutzung durch Dieselfahrzeuge in den Innenstädten. Die Subventionierung von Diesel-Kraftstoff koste den Staat mittlerweile 7,8 Milliarden Euro pro Jahr, gut dreieinhalb Milliarden davon für die Pkw-Nutzung. Selbst bei Abzug der höheren Kfz-Steuern für Diesel-Autos sind das nach UBA-Berechnungen noch rund eineinhalb Milliarden Euro vom Staat für Diesel-Fahrzeuge.

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