Top-Thema

02.12.16 -0,73%
Obama blockiert Aixtron-​Übernahme durch Unternehmen aus China

Umstrittene Forderungen wieder auf Webseite

Freitag, 11.11.2016 01:20 von

Das Team des künftigen US-Präsidenten Donald Trump hat einige seiner umstrittensten Forderungen von der Wahlkampf-Webseite entfernt – darunter das US-Einreiseverbot für Muslime. Die Mauer zu Mexiko steht aber noch.

Einige der umstrittensten Forderungen des künftigen US-Präsidenten Donald Trump, die am Donnerstag von dessen Wahlkampf-Website verschwunden waren, sind wieder da. Ein Sprecher Trumps erklärte, dass es sich um einen technischen Fehler gehandelt habe.

Unter anderem waren tagsüber (Ortszeit) der Aufruf, Muslimen die Einreise in die USA zu verbieten und sein Versprechen, das Pariser Klimaabkommen zu kippen, nicht mehr unter den Einträgen gewesen. Auch eine Liste mit potenziellen Richtern für den Obersten Gerichtshof sowie diverse Details seiner Wirtschafts-, Verteidigungs- und Regulierungsvorhaben fanden sich nicht mehr auf der Seite. Laut einer Website, die Momentaufnahmen von Internetseiten sammelt, waren die Inhalte irgendwann um den Wahltag herum am Dienstag entfern worden. Am späten Donenrstag waren die Aussagen dann wieder online.

Saudi-Prinz lobt Trump

Der saudiarabische Prinz Al-Walid bin Talal lobte Trump im US-Fernsehen dafür, die Einreiseverbotsforderung für Muslime von der Website genommen zu haben. Der Wahlsieger habe zudem für Muslime beleidigende Äußerungen von seinem Twitter-Konto entfernt. Skeptisch äußerte sich der Vorsitzende des Amerikanisch-Arabischen Anti-Diskriminierungskomitees, Samer Khalaf. Die Gruppe danke Trump für die Entfernung der Forderung nach einem Einreiseverbot. Worte seien aber eine Sache, Handlungen etwas vollkommen anderes. Neue Stellungnahmen nach dem Wiederauftauchen gibt es bisher nicht.

Die meisten Kernforderungen Trumps fanden sich durchweg auf der Website, etwa sein Versprechen, eine unüberwindbare Mauer an der Grenze zu Mexiko hochzuziehen, für deren Bau das Nachbarland zahlen solle.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.