Top-Thema

14:22 Uhr -0,81%
Piloten nehmen Verhandlungen mit Lufthansa wieder auf - Keine Streiks

Umsatzschwund gebremst, Anleger enttäuscht

Dienstag, 18.10.2016 06:40 von

18 Quartale mit sinkenden Erlösen - das Computer-Urgestein IBM (IBM Aktie) tut sich auf dem Weg zum modernen Cloud-Dienstleister weiter schwer. Immerhin konnte das Umsatzminus zuletzt verringert werden.

Der Computer-Gigant IBM hat die Erwartungen im vergangenen Quartal übertreffen und seinen Umsatzschwund bremsen können. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum sanken die Erlöse nur noch um 0,3 Prozent auf 19,2 Milliarden Dollar (Dollarkurs) (17,5 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Konzern kämpft seit über vier Jahren mit schrumpfendem Umsatz, so dass dieses Mini-Minus schon eine Verbesserung bedeutet. Im Vorquartal hatte es noch einen deutlicheren Rückgang um drei Prozent gegeben. Der Überschuss sank zuletzt allerdings um vier Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar.

Die Quartalsergebnisse fielen insgesamt besser aus, als von Analysten prognostiziert. Anleger reagierten dennoch enttäuscht - die Aktie gab nachbörslich zeitweise um knapp drei Prozent nach. Der Branchenpionier befindet sich in einem schwierigen Wandel vom klassischen Computer-Hersteller zum Anbieter von Cloud- und Analysediensten sowie künstlicher Intelligenz. Die Erlöse dieser Sparten seien um 16 Prozent auf 8,0 Milliarden Dollar gewachsen und machten inzwischen 40 Prozent am Konzernumsatz aus, teilte IBM mit.

Konzernchefin Ginni Rometty zeigte sich Blick auf das zweistellige Wachstum in den zukunftsweisenden Geschäftsfeldern zufrieden mit den Quartalszahlen. IBM biete mit seinen Cloud-Diensten und dem Supercomputer Watson Innovationen für Kunden aus allen Bereichen. Das Unternehmen setzt zudem stark auf Wachstum durch Zukäufe. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres hat IBM 5,4 Milliarden Dollar für Übernahmen in die Hand genommen.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.