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Aktien New York Schluss: Ungebrochene Kauflust sorgt für weitere Rekorde

Übernahme sorgt für Gewinneinbruch

Mittwoch, 09.11.2016 09:40 von

HeidelbergCement hat ein schwieriges Quartal hinter sich: Durch den Kauf eines italienischen Zementherstellers brach der Gewinn um fast 30 Prozent ein. Der Baustoffkonzern will die Verluste durch Sparmaßnahmen auffangen.

Die Übernahme des italienischen Zementherstellers Italcementi hat die Bilanz des Baustoffkonzerns HeidelbergCement (Heidelberg Cement Aktie) im dritten Quartal belastet. Mit der Integration des Zukaufs brach der Nettogewinn der Gruppe von Juli bis September um 29 Prozent ein auf 339 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Die Nettoverschuldung belief sich wegen der Zahlung des Kaufpreises und der Übernahme der Schulden von Italcementi zum Ende des dritten Quartals auf 8,87 Milliarden Euro und lag damit rund 2,9 Milliarden Euro über dem Stand zum Ende des Vorjahresquartals.

Das operative Geschäft mit Zement, Beton oder Sand und Kies kam auf vergleichbarer Basis im Quartal kaum vom Fleck: Bei einem Umsatzrückgang um zwei Prozent auf 4,52 Milliarden Euro stieg der operative Gewinn um ein Prozent auf 1,01 Milliarden Euro. HeidelCement blieb damit leicht hinter der Erwartung der von Reuters befragten Analysten zurück.

Nach der letzten großen Übernahme des britischen Baustoffkonzerns Hanson hatte der Dax-Konzern über Jahre hinweg mit mehreren Sparprogrammen die Verschuldung abgebaut. So kündigte Vorstandschef Bernd Scheifele auch jetzt Kostensenkungen an. In der Sparte Beton sollen die Logistik und die Rezeptur verbessert werden, wodurch das Ergebnis über drei Jahre um 120 Millionen Euro steigen soll. Zudem wollen die Kurpfälzer mit der Italcementi-Übernahme höhere Synergien heben als die bisher angekündigten 400 Millionen Euro.

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