UBS schließt Teilabzug aus London nicht aus

Dienstag, 06.09.2016 19:00 von

Die UBS beschäftigt derzeit mehr als 5000 Arbeitskräfte in London. Davon könnten bis zu 1500 im Zuge des geplanten Brexits abgezogen werden, erklärt der Bankchef. Noch gebe es dazu aber keine Entscheidung.

Die Schweizer Großbank UBS schließt einen Abzug einiger ihrer Aktivitäten aus London angesichts des geplanten Brexits nicht aus. Zwar gebe es dazu noch keine Entscheidung, sagte Bankchef Sergio Ermotti der Nachrichtenagentur Nikkei einer Meldung von Dienstag zufolge.

Das Institut sei aber auf alles vorbereitet. „Wir beschäftigen derzeit mehr als 5000 Leute in London und vielleicht könnten 20 bis 30 Prozent unserer Arbeitskräfte betroffen sein“, sagte Ermotti. London könne zwar an Bedeutung verlieren – werde aber auch künftig ein wichtiger Finanzplatz sein.

Zudem warnte Ermotti vor Konsequenzen einer Weitergabe von Negativzinsen an Privatkunden. Diese würden das nicht leicht akzeptieren und könnten ihr Geld stattdessen anderswo horten. Allerdings seien Strafzinsen für Privatkunden auch nicht gänzlich ausgeschlossen.

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