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Tuifly muss immer mehr Flüge streichen

Donnerstag, 06.10.2016 13:20 von

Die Personalprobleme bei Tuifly sorgen für weitere Flugausfälle. Der Zusammenschluss mit Air Berlin (Air Berlin Aktie) sorgte für Unmut unter den Mitarbeitern und für Krankmeldungen bei Piloten und dem Kabinenpersonal.

Die Fluggesellschaft Tuifly muss wegen kurzfristiger Krankmeldungen von Piloten und Kabinenpersonal immer mehr Flüge annullieren. Am Donnerstag würden 47 von 110 Flügen ersatzlos gestrichen, teilte Tuifly mit. 63 Flüge könnten „voraussichtlich” stattfinden, auch weil das Unternehmen 18 Flugzeuge anderer Airlines anmietete.

Die vielen „kurzfristigen Krankmeldungen” des Personals hatten am Montag und Dienstag für zahlreiche Verspätungen gesorgt, am Mittwoch dann für die Streichung von rund einem Viertel der geplanten Flüge. Hintergrund vieler Krankmeldungen sind offenbar Sorgen der Mitarbeiter um ihre Zukunft wegen des geplanten Zusammenschlusses von Tuifly mit Teilen von Air Berlin.

Darüber wurde bereits seit der vergangenen Woche spekuliert. Die Beschäftigten wurden aber nicht informiert. Am Mittwoch schließlich hatten die Tuifly-Mutter Tui (TUI Aktie) sowie Air Berlin und deren Großaktionär Etihad die Pläne bestätigt. Tuifly ergänzte, den Mitarbeitern seien „Zugeständnisse” gemacht worden. Unter anderem sollten die bestehenden Tarifverträge von dem geplanten Zusammengehen „unberührt bleiben”.

Ihre Kunden rief die Fluggesellschaft am Donnerstag auf, den aktuellen Status ihres Flugs auf der Seite tuifly.com nachzuschauen. Außerdem stehe die Servicehotline 0800-9006090 zur Verfügung. Die „extrem kurzfristigen Krankmeldungen” machten es der Airline unmöglich, alle betroffenen Kunden frühzeitig zu informieren und ihnen alternative Reisemöglichkeiten anzubieten, erklärte das Unternehmen.

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