Tui schiebt Entscheidung über Tuifly auf

Freitag, 07.10.2016 18:00 von

Die Konzernleitung von Tui (TUI Aktie) will über die Zukunft des Ferienfliegers erst Mitte November entscheiden. Schon jetzt macht sie erste Zugeständnisse an die Angestellten.

Nach den massenhaften Krankmeldungen bei TUI fly schiebt die Konzernleitung die Entscheidung über die Zukunft des Ferienfliegers bis Mitte November auf. "Wir hoffen, dass dies unmittelbar zur Entspannung der Situation beiträgt", teilte der Konzern am Freitag mit. Man nehme nehmen die Sorgen und Ängste der Mitarbeiter ernst. Daher werde bereits jetzt unter anderem zugesagt, dass TUI fly für die Dauer von mindestens drei Jahren eine deutsche Gesellschaft mit Sitz in Hannover bleibe. Zudem behielten Betriebsvereinbarungen und Tarifverträge Gültigkeit und es werde keine Einschnitte bei den Gehältern geben. Weitere Gespräche mit Arbeitnehmervertretern seien ab Montag geplant.Bei dem Ferienflieger waren am Freitag alle 108 geplanten Verbindungen ausgefallen, weil sich Piloten und Kabinenpersonal massenhaft krankmeldeten. Die Beschäftigten reagieren damit nach Aussagen von Gewerkschaftern auf Pläne der Konzernführung, aus TUI fly und Teilen von Air Berlin (Air Berlin Aktie) ein neues Ferienflugunternehmen zu schmieden.

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