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Türkische Zeitung beschuldigt Deutsche Bank

Donnerstag, 12.01.2017 19:20 von

Auf Suche nach Schuldigen für den Absturz der türkischen Lira sind Vorwürfe gegen die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) erhoben worden. Die als regierungsnah geltende Zeitung „Yeni Safak“ behauptet, die Bank habe den Verfall beschleunigt.

Die Überschrift ist unzweideutig: „Deutsche-Bank-Terror“, titelte die türkische Tageszeitung „Yeni Safak“ in ihrer Online-Ausgabe. Auf dem abgebildeten Foto ist eine türkische Wechselstube zu sehen, auf der die Kurse für Euro und Dollar (Dollarkurs) abgebildet sind. Für einen Euro muss man demnach 4,05 Türkische Lira hinblättern. Damit ist die Lira 25 Prozent weniger wert als vor einem Jahr. Der Vorwurf der als regierungsnah geltenden Zeitung: Deutsche Banken, angeführt von Deutschlands größter Bank, sind am freien Fall der Lira schuld, die allein seit Jahresbeginn fast zehn Prozent verloren hat.

Konkret geht es um Fremdwährungskredite, die türkische Firmen zum Beispiel bei der Deutschen Bank aufnehmen, wenn sie Waren aus Deutschland importieren. Alleine aus der Bundesrepublik summieren sich die Importe in die Türkei auf rund 1,7 Milliarden US-Dollar pro Monat. Diese Kredite werden meistens in Euro oder – etwa bei US-Banken – in Dollar ausgestellt. Das heißt, das türkische Unternehmen muss diesen Kredit auch in der Fremdwährung tilgen.

„Yeni Safak“ zufolge hat die Deutsche Bank nun türkische Importeure gezwungen, Fremdwährungskredite früher zu begleichen als vereinbart. In so einem Szenario kann die Lira tatsächlich kräftig an Wert verlieren. Denn die Unternehmen müssen sich dann schnell mit Euro oder Dollar eindecken. Das würde die Nachfrage nach diesen Währungen erhöhen und die Nachfrage nach Lira schwächen. Überprüfen lassen sich die Vorwürfe nicht, da es keine offiziellen Daten über den Devisenhandel gibt.

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