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Aktien New York: Rekordjagd geht nach kurzem Durchatmen weiter

Trump weicht harte Wahlkampfversprechen auf

Samstag, 12.11.2016 08:40 von

Erste Personalrochaden und Kompromisse in Kernthemen. Donald Trump will beweisen, dass er ein Präsident mit Realitätssinn sein wird. Ist das glaubhaft oder doch nur Fassade?

Es begann wie so oft mit einem Tweet. „Das wird ein geschäftiger Tag heute in New York. Werde bald wichtige Entscheidungen über die Leute treffen, die die Regierung bilden werden.“

Im Laufe des Tages sickerten dann immer mehr Details durch. Umstrittene Figuren in seinem Übergangsteam müssen zur Seite rücken, andere Namen wurden bestätigt, andere hinzugefügt. Dazu erste moderate Töne bei einem Großprojekt, dass er zwar versprochen hatte sofort zu kippen, was aber in der Realität ohnehin so nie durchsetzbar war. Und der UN-Generalsekretär hofft, dass dies auch bei einem anderen Thema passieren wird, das entscheidend für die USA und die Welt sein wird.

Donald Trump will anscheinend zumindest Teile der von US-Präsident Barack Obama durchgesetzten Gesundheitsreform aufrechterhalten, die unter dem Namen „Obamacare“ bekanntgeworden ist. Die Regelung, dass Versicherer Patienten nicht wegen Vorerkrankungen ablehnen können, halte er für richtig, sagte Trump dem „Wall Street Journal“ in seinem ersten Interview seit der Präsidentschaftswahl. Die Zeitung stellte Teile des Interviews am Freitag online.

Außerdem will Trump die Regelung aufrechterhalten, dass Kinder für bestimmte Zeit bei ihren Eltern mitversichert bleiben können. „Diese beiden gefallen mir sehr gut“, sagte Trump mit Blick auf die erwähnten Regelungen. Aus Respekt für Obama wolle er darüber nachdenken, die Reform nicht vollends rückgängig zu machen. Der Meinungsumschwung des Republikaners kam nach Einschätzung der Zeitung wohl durch den Einfluss Obamas bei einem Gespräch mit Trump am Donnerstag zustande.

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