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12:08 Uhr
Aktien Frankfurt: Dax und MDax erreichen neue Rekordmarken - Wall Street treibt

Trump und die Goldmännchen

Donnerstag, 01.12.2016 06:20 von

In der Vergangenheit waren hochrangige Goldman-Sachs-Manager oft gefragt, wenn der neue US-Präsident rief. Dann kam die Finanzkrise. Mit Trump scheint Goldman nun seine lang ersehnte Rückkehr ins Weiße Haus zu gelingen.

Ob Republikaner oder Demokraten im Weißen Haus regierten, die Investmentbank Goldman Sachs (Goldman Sachs Aktie) war mehr als einmal mit von der Partie. Das änderte sich erst 2007, mit der weltweiten Finanzkrise. Nun, fast zehn Jahre später, scheint eine der mächtigsten Firmen der Wall Street die frühen Tage der Regierungsbildung unter Donald Trump zu dominieren.

Gerade erklärte der designierte Präsident Ex-Goldman-Bänker Steve Mnuchin zum neuen Finanzminister. Und das obwohl die US-Bank, die wegen ihrer engen Verbindungen in die Politik auch „Government Sachs“ genannt wird, im Wahlkampf noch zu seinen Lieblingsfeindbildern zählte.

Trump nannte die Investmentbank symbolhaft den Inbegriff eines „manipulierten Systems“ der Vetternwirtschaft zwischen Wall Street und Washingtoner Politikbetrieb, das „unsere Arbeiterklasse ausgeraubt hat“. Doch mit Menschen aus genau diesem System besetzt er nun Amt für Amt sein Kabinett.

Mnuchin gilt als absoluter Wall-Street-Insider. Er folgte seinem Vater zu der Investmentbank Goldman Sachs, für die er 17 Jahre lang arbeitete, bevor er sie 2002 verließ. Stephen Bannon, der frisch ernannte Chefstratege Trumps, hat ebenfalls viele Jahre bei Goldman gearbeitet, bevor er die rechtskonservative Seite Breitbart News leitete. Auch Anthony Scaramucci, Mitglied im aktuellen Beraterstab des künftigen Präsidenten, ist ehemaliger Goldman-Mitarbeiter.

Am Dienstag traf sich Trump dann mit Gary Cohn, dem amtierenden Goldman-COO zum Abendessen. Um welche Stelle es genau ging, wurde nicht publik gemacht. Cohn selbst hat sich dazu bislang nicht geäußert.

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