Trump sorgt für Oberwasser bei der AfD

Mittwoch, 09.11.2016 13:20 von

Für die AfD markiert der Sieg Donald Trumps bei der US-Präsidentschaftswahl eine „Zeitenwende“. Die Partei sieht nun gute Chancen, im kommenden Jahr auch in Deutschland die politischen Machtverhältnisse zu ändern.

In der AfD herrschten bisher unterschiedliche Ansichten darüber, wie Donald Trump als Präsidentschaftskandidat einzuschätzen ist. Während Parteichefin Frauke Petry im April erklärt hatte, Trump stehe für einen „neuen Stil“ und sei eine „erfrischend andere Erscheinung“, erklärte dagegen ihr Co-Vorsitzender Jörg Meuthen erst gestern noch, die Republikaner wären gut beraten gewesen, einen anderen Kandidaten als Trump zu wählen. Ihn störe an Trump auch dessen „Neureichen-Habitus“. Doch nun, da Trump tatsächlich zum neuen US-Präsidenten gewählt wurde, fällt Meuthens Urteil plötzlich anders aus.

Trumps Sieg sei „ein gutes Signal für die Welt und markiert eine Zeitenwende“, sagte Meuthen. „Genauso wie die AfD in Deutschland hat Trump es im US-Wahlkampf verstanden, die Sorgen und Nöte der Menschen aufzugreifen und klar und mutig die Missstände im Establishment anzuprangern.“ Das Establishment müsse nun erkennen, dass man nicht auf Dauer am Volk vorbei regieren kann.  Meuthen spricht dann zwar von einer „letzten Warnung für all die arroganten, abgehobenen Politiker, die sich selbst genug sind und deren einziges Ziel lediglich der Machterhalt ist“. Andererseits zeigte er sich überzeugt, dass der US-Wahlausgang „absehbar die politischen Machtverhältnisse auch bei uns in Deutschland und Europa nachhaltig verändern“ werde.

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