Trump ist der Sieg kaum noch zu nehmen

Mittwoch, 09.11.2016 07:20 von

Davor hatten sich große Teile der Welt gefürchtet. Donald Trump entscheidet wichtige US-Staaten für sich. Konkurrentin Clinton bräuchte jetzt Überraschungssiege. Die Ereignisse im Überblick.

Die US-Bürger wählen in der Nacht zu Mittwoch den 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten.Das Rennen zwischen Demokratin Hillary Clinton und Republikaner Donald Trump wird ein spannendes. Was Sie über die Kandidaten wissen sollten, finden Sie hier. Im WiWo-Wahlcheck können Sie Ihren Kandidaten ermitteln. In den Umfragen liegt Clinton vorne – allerdings nur knapp. Und sicher sind die Umfragen ohnehin nicht.Auch das Wahlsystem macht es spannend: Der Präsident wird nicht direkt gewählt. Jeder Bundesstaat stellt eine unterschiedlich hohe Zahl an Wahlleuten. Gewinnt ein Kandidat in einem Bundesstaat, bekommt er alle Stimmen der Wahlleute. Insgesamt gibt es 538 Wahlleute. Heißt im Klartext: Wer am Ende mindestens 270 Stimmen bekommt, wird Staatsoberhaupt (Zur Überblickskarte).Zwischenstand: Von den mindestens 270 benötigten Wahlleutestimmen hat Trump bislang 244 sicher und Clinton 215.

+++07.20 Uhr+++

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat den sich abzeichnenden Wahlsieg Donald Trumps bei der US-Präsidentschaftswahl als "schweren Schock" bezeichnet. "Auch wir Europäer wissen natürlich als Bündnispartner in der Nato, dass Donald Trump als Präsident fragen wird, was leistet Ihr im Bündnis", sagte die CDU-Politikerin am Mittwoch in der ARD. "Aber auch wir fragen, wie steht Ihr zum Bündnis?", sagte sie mit Hinweis auf die Ankündigungen des republikanischen Präsidentschaftskandidaten, dass die Europäer mehr für ihre Sicherheit tun müssten.

+++07.15 Uhr+++

Im US-Bundesstaat Maine zeichnet sich nach einem Bericht des Senders Fox ein Sieg Clintons ab. Sie liegt mit knapp 48 Prozent zu 45 Prozent vorne.

+++06.58 Uhr+++

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.