Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

Top-Thema

15:16 Uhr
ROUNDUP: Lufthansa-​Chef sieht aktuell keine Übernahme von Air Berlin

Trainer bangt um den Einsatz von Großkreutz

Donnerstag, 16.02.2017 13:06 von

Trainer bangt um den Einsatz von Großkreutz

Die letzte Einheit am späten Nachmittag, bevor der Tross des Tabellenführers nach Heidenheim aufbricht, wird Aufschluss geben. Großkreutz, der das erste Training der Woche am Mittwoch wegen einer schmerzhaften Fußprellung aus dem Sandhausen-Spiel abbrechen musste, wird dann nochmal getestet. "Wenn er nicht zu hundert Prozent trainieren kann, wird er auch nicht mitfahren", erklärt Hannes Wolf, der als Alternativen neben Jean Zimmer und Florian Klein auch wieder Benjamin Pavard in der Hinterhand hat. Der Franzose hat seine Knöchelverletzung auskuriert, hätte allerdings noch Trainingsrückstand.

Mit Zuversicht und Willenskraft reisen die Schwaben laut Wolf zum Verfolger. "Es ist ganz wichtig, dass niemand das Gefühl hat, dass wir auch mal verlieren dürfen, weil wir ja jetzt dreimal in Folge gewonnen haben", erklärt der Trainer, der diesen unerwünschten Fall der Fälle einen "Joker, den wir allerdings nicht ziehen wollen", nennt. "Nur mit maximalem Einsatz werden wir eine Chance haben. Wir müssen ans Limit gehen."

„ Wenn wir die Intensität und die Härte nicht mitgehen, wird es ein fieser Abend. “ Hannes Wolf zum Gastspiel in Heidenheim

Gegen einen Gegner, der mit einem Erfolg den Anschluss an die Aufstiegsplätze halten will, und entsprechend motiviert und engagiert erwartet wird. "Wenn wir die Intensität und die Härte nicht mitgehen, wird es ein fieser Abend", sagt Wolf. "Und ich will keinen fiesen Abend haben."

Viel lieber wollen die Stuttgarter ihre Serie fortsetzen. Egal, wie die drei Siege zum Rückrundenstart im und rund um den Verein auch bewertet werden - für Wolf sind sie hauptsächlich als Stimmungsaufheller hilfreich. Der Coach gibt sich allein damit nicht zufrieden. "Wir wollen in allem besser werden. Wir wollen fitter und schneller werden, besser verteidigen und besser umschalten. Wir haben den Anspruch alles besser zu machen. Dafür trainieren wir jeden Tag."

Spekulationen "absurd und unangenehm"

Und das soll auch noch länger so bleiben. Gerüchte, wonach der frühere Jugendtrainer von Borussia Dortmund als Nachfolger von Thomas Tuchel im Gespräch sei, findet der 35-Jährige "absurd. Die Geschichte ist, dass es keine Geschichte ist". Angesichts seines guten Verhältnisses zum BVB und zu Tuchel sind ihm solche Schlagzeilen unangenehm. Es wäre ihm "lieber, wenn es dieses Thema nicht gäbe". Seine Konzentration liege nur beim VfB. Bis Sportvorstand Schindelmeiser "vielleicht 2027 sagt: Ich habe keinen Bock mehr auf Dich". Ansonsten sei es einfach nur "absurd, über mich als Nachfolger zu spekulieren".