Thüringer Kali-Gipfel Ende November

Montag, 10.10.2016 04:33 von

ERFURT (dpa-AFX) - Der Kali-Gipfel zur Zukunft des Thüringer K+SStandorts soll am 21. November stattfinden. Diesen Termin bestätigte Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) der "Thüringer Allgemeinen" (Montagsausgabe). Dabei sollen sich Vertreter von Betriebsrat, Gewerkschaften und des Konzerns K+S mit Landes- und Kommunalpolitikern sowie Wissenschaftlern an einen Tisch setzen.

Hintergrund sind die Entsorgungsprobleme der K+S-Werke im Werra-Revier im hessisch-thüringischen Grenzgebiet. Nachdem die Einleitung der Salzlauge in die Werra beschränkt wurde, soll nun die Versenkung der Abwässer in tiefere Gesteinsschichten ganz unterbunden werden. In wenigen Wochen läuft eine Übergangsgenehmigung des Regierungspräsidiums Kassel aus.

Ramelow bezeichnete die Lage an der Werra als "existenziell". Das Land prüfe alle Möglichkeiten, um die mehr als 4000 Arbeitsplätze zu sichern. Dabei könnte auch das frühere Südharz-Revier in Nordthüringen bei der Entsorgung eine entscheidende Rolle spielen. Nach Informationen der Zeitung wird geprüft, Salzlauge aus dem Werra-Revier in stillgelegten Gruben wie etwa die in Bischofferode zu lagern./geh/DP/zb