Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

  • Laden unsere Charts bei Ihnen nicht?
  • Wird unser Forum bei Ihnen nicht korrekt dargestellt?

Sie nutzen einen Adblocker, der hierfür verantwortlich ist. Hierauf hat ARIVA.DE leider keinen Einfluss. Bitte heben Sie die Blockierung von ARIVA.DE in Ihrem Adblocker auf.

Probleme bei der Darstellung von ARIVA.DE?

Top-Thema

15:00 Uhr
Aktien New York Ausblick: Anleger bleiben vorsichtig - Trump weiter im Fokus

Theresa Mays gefährliches Spiel

Donnerstag, 12.01.2017 12:40 von

Planlos, widersprüchlich und kritikunfähig – Theresa May schlingert bei ihrer großen Aufgabe, das Land aus der EU zu führen. Wenn sie ihr Vorgehen nicht ändert, werden die Verhandlungen grandios scheitern. Eine Analyse.

Ein halbes Jahr nach Theresa Mays Einzug in die Downing Street sind Details ihrer Brexit-Strategie absolute Mangelware. Was allerdings immer deutlicher zutage tritt, ist ein Arbeitsstil, der suggeriert: Großbritanniens Premierministerin könnte der großen Aufgabe, das Land unfallfrei aus der EU zu führen, nicht gewachsen sein.

Sie setzt sich mit Kritikern an ihrem Vorgehen nicht auseinander, sondern drängt sie aus dem Amt – wie es dem britischen Chefdiplomaten in Brüssel passierte. Er wurde als Problematisierer und oberster Bedenkenträger gebrandmarkt, weil er auf mögliche Probleme hinwies. Gefährlich ist auch Mays Hang, sich mit einem kleinen Kreis loyaler Mitarbeiter zu umgeben.

Angesichts der Herausforderungen, die vor ihr liegen, wäre es zielführender, sich möglichst viele Meinungen anzuhören, Rat einzuholen, um so gewappnet zu sein für die schwierigen Verhandlungen mit der EU, für die vielen Stolpersteine und Gegenargumente, die auf May, auf Großbritannien zukommen werden.

Auch inhaltlich hat die Premierministerin ein Problem. Sie propagiert Ziele, die sich gegenseitig ausschließen. So suggeriert sie weiterhin, Einwanderungskontrollen und ein ungehinderter Zugang zum Binnenmarkt ließen sich miteinander vereinbaren – obwohl die EU dem bei jeder Gelegenheit widerspricht. Statt sich diesem Zielkonflikt zu stellen, wiederholt May ihr Mantra, dass sie den bestmöglichen Deal für Großbritannien aushandeln werde. Das wirkt planlos und weckt Erwartungen, die sie nicht erfüllen kann.

In den nächsten Wochen will sie mehr von ihrer Brexit-Strategie preisgeben. Doch angesichts dessen, was jetzt schon aus ihrer großen Rede zum EU-Austritt durchgesickert ist, wird sich der bisherige Eindruck wohl kaum noch grundsätzlich ändern.

Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.