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Terrorverdächtiger hatte Kontakte zum IS

Montag, 10.10.2016 14:00 von

Der nach dem Bombenfund von Chemnitz festgenommene Terrorverdächtige Dschaber al-Bakr hatte nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler Kontakte zur Terrororganisation Islamischer Staat (IS).

Die Spurensicherung in der Wohnung des mutmaßlichen Komplizen von Dschaber al-Bakr im Chemnitzer Fritz-Heckert-Viertel dauert an. „Ein Ende ist nicht in Sicht“, teilte die Polizei am Montag in Dresden mit. Wann die rund 20 Bewohner zurück dürfen, ist unklar. In einer der Wohnungen waren bei einem Anti-Terror-Einsatz am Samstag erhebliche Mengen gefährlichen Sprengstoffs sichergestellt worden. Dort soll sich der Terrorverdächtige al-Bakr aufgehalten und einen Bombenanschlag vorbereitet haben.

Als das SEK die Wohnung stürmte, war sie leer. Der 22-Jährige wurde in der Nacht zum Montag in Leipzig gefasst. Gegen ihn wird wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat (Paragraf 89a StGB) ermittelt. Der Mieter, ein 33-jähriger Syrer, befindet sich seit Sonntagabend in Untersuchungshaft - wegen Beihilfe.

Albakr war der Polizei am Samstag in Chemnitz entwischt. Dort wurden in einer Wohnung mehrere hundert Gramm hochbrisanten Sprengstoffs gefunden und kontrolliert zur Explosion gebracht. Auslöser war eine Warnung des Verfassungsschutzes. Albakr wird verdächtigt, einen Anschlag vorbereitet zu haben. Vorgehensweise und das Verhalten des Verdächtigen sprächen derzeit für einen „IS-Kontext“, sagte der Leiter des Landeskriminalamts Sachsen, Jörg Michaelis, am Montag in Dresden.

Die Polizei hatte die Bevölkerung zur Vorsicht gemahnt, da nicht klar war, was der Flüchtige bei sich trug. Die Kontrollen an Flughäfen und Bahnhöfen wurden verstärkt. Betroffen war auch der Flughafen Schönefeld in Berlin. Am Terminal vorfahrende Autos wurden genau inspiziert, wodurch es zu Rückstaus kam.

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