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Terror-Ermittlungen nach Attacke an US-Universität

Dienstag, 29.11.2016 07:00 von

Bei der Attacke eines Mannes an der State University im US-Bundesstaat Ohio wurden elf Menschen verletzt, der Angreifer getötet. Jetzt wird auch Hinweisen wegen Terrorverdachts nachgegangen.

Nach einer Auto- und Messerattacke an einer der größten Universitäten der USA prüfen die Behörden einen möglichen terroristischen Hintergrund. Dies teilte Polizeichefin Kim Jacobs in Columbus im Staat Ohio am Montagabend mit. Auch das FBI schaltete sich ein. Am Vormittag lenkte ein Angreifer an der Ohio State University vorsätzlich einen Wagen in eine Gruppe Fußgänger und ging mit einem Fleischermesser auf Passanten los. Elf Menschen wurden verletzt, einer davon schwer. Der Verdächtige wurde Hochschulangaben zufolge binnen kurzer Zeit von einem Polizisten erschossen.

Bei dem mutmaßlichen Täter handelte es sich um einen Studenten an der Uni. Einem Behördenvertreter zufolge stammte er aus Somalia, lebte aber seit langem legal in den USA.

Rund um den Tathergang herrschte zunächst Verwirrung. Die Universität warnte am Morgen auf Twitter vor einem Bewaffneten auf dem Campus in Columbus. Die Hochschüler sollten „laufen, sich verstecken, kämpfen“, hieß es in der Mitteilung. Die Anordnung ist ein Standardprozedere, wenn Bewaffnete an US-Universitäten für Gefahr sorgen. Sie bedeutet, dass die Betroffenen wegrennen und sich möglichst leise in Sicherheit bringen oder bei unmittelbarer Lebensgefahr als letztes Mittel gegen den Täter vorgehen sollen.

Augenzeugen der Attacke berichteten von chaotischen und dramatischen Szenen. Polizeifahrzeuge und Rettungswagen rückten an, Straßen wurden abgesperrt. Hochschüler verbarrikadierten sich in Büros und Unterrichtsräumen.

Der Student Angshuman Kapil hielt sich nahe dem Hörsaal auf, vor dem der Angreifer einen Kleinwagen in eine Waffe verwandelte. „Er traf einfach jeden, der davor stand“, schilderte er. „Danach brüllte jeder: 'Rennt! Rennt! Rennt'!“

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