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Symrise-Aktie kann Vortagsniveau nicht halten

Mittwoch, 15.11.2017 12:27 von ARIVA.DE

Im deutschen Wertpapierhandel liegt das Wertpapier von Symrise (Symrise Aktie) aktuell im Minus. Das Papier kostete zuletzt 69,98 Euro.

Am Aktienmarkt liegt die Aktie von Symrise zur Stunde im Minus. Die Aktie verbilligte sich um 1,03 Euro. Für der Anteilsschein von Symrise liegt der Preis gegenwärtig bei 69,98 Euro. Zieht man den MDAX als Benchmark hinzu, dann liegt die Symrise-Aktie hinten. Der MDAX kommt mit einem Punktestand von 26.048 Punkten derzeit auf ein Minus von 1,18 Prozent gegenüber der letzten Notierung des vorigen Handelstages. Den bisher niedrigsten Kurs verzeichnete das Wertpapier von Symrise am 3. März 2009. Seinerzeit kostete das Wertpapier 7,01 Euro, also 62,97 Euro weniger als derzeit.

Das Unternehmen Symrise

Die Symrise AG ist ein weltweit führendes Unternehmen der Duft- und Geschmacksstoffindustrie. Zum Leistungsumfang zählen Produkte, die aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken sind. Sie werden von Parfum-, Kosmetik- und Nahrungsmittelherstellern eingesetzt. Symrise setzte im vergangenen Geschäftsjahr Waren und Dienstleistungen im Wert von 2,90 Mrd. Euro um. Das Unternehmen machte dabei unter dem Strich einen Gewinn von 253 Mio. Euro.

So sehen Experten die Symrise-Aktie

Die Aktie von Symrise wird von mehreren Analysten beobachtet.

Die DZ Bank hat den fairen Wert für Symrise nach Zahlen von 67 auf 69 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Halten" belassen. Das überraschend hohe Umsatzwachstum im dritten Quartal untermauere erneut, dass der Aromenhersteller ein im Vergleich mit der Branche überlegenes Kunden- und Produktportfolio aufweise, schrieb Analyst Thomas Maul in einer Studie vom Dienstag. Symrise sei gut positioniert, um weitere Marktanteile zu gewinnen. Die guten Aussichten seien aber bereits eingepreist.

Die US-Bank Citigroup (Citigroup Aktie) hat Symrise nach Zahlen zum dritten Quartal mit "Sell" eingestuft. Das Umsatzwachstum des Aromenherstellers aus eigener Kraft sowie das operative Ergebnis (Ebitda) hätten zwar die Erwartungen übertroffen, schrieb Analyst Thomas Wrigglesworth in einer Studie vom Donnerstag. Er frage sich aber, ob dieses auch bei der Konkurrenz zu sehende Wachstum auf eine gestiegene Nachfrage oder teils auf den Aufbau von Lagerbeständen vor den erwarteten Preiserhöhungen zurückgehe.

Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Unternehmensinformationen von Finance Base und Aktienanalysen von dpa-AFX standardisiert erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.