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Symantec baut Anti-Viren-Schutz aus

Montag, 21.11.2016 13:40 von

Der IT-Sicherheitsanbieter rüstet in Sachen Identitätsschutz auf und übernimmt den Spezialisten Lifelock. Durch den Unternehmenszukauf will Symantec (Symantec Aktie) sich stärker auf das Anti-Viren-Geschäft konzentrieren.

Der IT-Sicherheitsanbieter Symantec kauft erneut zu. Dieses Mal bietet der Anbieter des Virenschutzprogramms Norton für die US-amerikanische Firma Lifelock, einen Spezialisten für Identitätsschutz im Internet. Pro Lifelock-Aktie will Symantec 24 Dollar (Dollarkurs) zahlen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Insgesamt hat die Transaktion ein Volumen von 2,3 Milliarden Dollar (2,16 Milliarden Euro) inklusive Schulden.

Im Juni hatte Symantec seinen Rivalen Blue Coat für 4,65 Milliarden US-Dollar (4,38 Milliarden Euro) geschluckt und dessen Chef zu seinem neuen Unternehmenslenker gemacht. Der Vorgänger hatte im April wegen enttäuschender Quartalszahlen seinen Hut nehmen müssen.

Um sich stärker auf das Anti-Viren-Geschäft auszurichten, hatte Symantec zu Jahresanfang seine Datenspeicher-Tochter Veritas für 7,4 Milliarden Dollar (7 Milliarden Euro) an die Carlyle Group verkauft.

Für Symantec wäre der Zukauf von Lifelock ein weiterer Schritt, der der Gesellschaft im schnell wachsenden Markt für Computersicherheit eine führende Position sichern und die Angebotspalette erweitern soll. Symantec ist mit seinen Antiviren-Programmen der weltgrößte Anbieter von Sicherheitssoftware, muss sich aber auf einen sich stark verändernden Markt einstellen.

Das Unternehmen ist bei der Entwicklung neuer Abwehrtechniken gegen ernstere Bedrohungen hinter Konkurrenten wie Palo Alto Networks, Fire Eye und jüngere Unternehmen zurückgefallen. Mit der Software von Lifelock können Konsumenten vor Daten-Dieben im Internet geschützt werden, die unter falscher Identität Geschäfte abschließen wollen.

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