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Swiss Re nimmt Aktienrückkauf in Angriff

Donnerstag, 03.11.2016 11:00 von

Auch wenn die Zahlen besser ausfallen als angenommen – beim Rückversicherer Swiss Re steht für den Sommer 2016 ein deutlicher Gewinnrückgang in den Büchern. Trotzdem halten die Schweizer am geplanten Aktienrückkauf fest.

Der Schweizer Rückversicherer Swiss Re hat im dritten Quartal unter anderem wegen Zahlungen etwa für Schäden in der Landwirtschaft in Europa weniger verdient. Der Gewinn sank im Zeitraum Juli bis September 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 16 Prozent auf 1,18 Milliarden Dollar (Dollarkurs). Das teilte der Konzern aus Zürich am Donnerstag mit.

Die Nummer zwei der Branche schnitt damit allerdings deutlich besser ab als Analysten erwartet hatten. Diese hatten die im Schnitt mit 967 Millionen Dollar gerechnet. Geholfen hat dem Unternehmen ein Gewinnsprung in der Lebensversicherungs-Sparte und mehr Ertrag mit maßgeschneiderten Versicherungslösungen. Zudem verdiente Swiss Re gut an den Finanzmärkten. An den Märkten reagierten die Investoren freundlich, die Swiss-Papiere kletterten um 0,7 Prozent auf 90,60 Franken.

Der Konzern geht den in Aussicht gestellten Aktienrückkauf definitiv an. Ab 4. November soll durch den Erwerb eigener Titel bis zu eine Milliarde Franken an die Aktionäre zurückgegeben werden.

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