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Südwestmetall-Chef fürchtet Nachteile nach Trumps Wahlsieg

Mittwoch, 09.11.2016 10:07 von

STUTTGART (dpa-AFX) - Südwestmetall-Chef Stefan Wolf befürchtet Nachteile für die deutschen Firmen nach dem Wahlsieg des Republikaners Donald Trump in den USA. "Meine Befürchtung ist, dass Trump in der Wirtschafts- und Handelspolitik den amerikanischen Interessen rigoros den Vorzug geben wird", sagte Wolf am Mittwoch nach dem vorläufigen Wahlergebnis. "Jedenfalls hat er einem weiteren Ausbau des Freihandels, etwa über das TTIP-Abkommen, bisher eine klare Absage erteilt, TTIP dürfte damit tot sein." Für die Südwest-Industrie, für die die USA der wichtigste Exportmarkt sind, wäre das schädlich. "Übrigens langfristig auch für die US-Wirtschaft", so Wolf.

Außenpolitisch sei Trump nicht verlässlich, sagte Wolf. "Dass Trump außenpolitisch zurückhaltender auftreten und weniger aggressiv gegenüber Russland agieren will, gegebenenfalls auch die Sanktionen aufhebt, darauf würde ich mich nicht verlassen", sagte er./ang/DP/fbr