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Streik lässt 380 Flüge ausfallen

Donnerstag, 27.10.2016 08:20 von

Der 24-stündige Streik der Flugbegleiter bei Eurowings und Germanwings ist am Morgen angelaufen. Die Lufthansa-Töchter müssen deswegen 380 Flüge ausfallen lassen. Welche Flughäfen besonders betroffen sind.

Der Streik beim Billigflieger Eurowings hat am Donnerstag einen großen Teil des Flugbetriebs der Lufthansa-Tochter lahmgelegt. Nach Angaben der Airline werden nahezu alle innerdeutschen Flüge ausfallen. Auch im Europa-Verkehr sei mit erheblichen Behinderungen zu rechnen. Von insgesamt über 500 Flügen wurden 380 abgesagt. Grund ist ein ganztägiger Streik der Kabinengewerkschaft Ufo bei den Teilgesellschaften Eurowings GmbH und der größeren Germanwings. Sie betreiben zusammen 81 der insgesamt 92 Flugzeuge, die unter dem Markennamen Eurowings beworben werden.

Ufo-Vorstand Nicoley Baublies verteidigte den Streik im Morgenmagazin des ZDF am Donnerstag. „Am Ende stehen bei beiden die gleichen Ziele und das gleiche Management dahinter“, sagte Baublies. Sollte die Fluggesellschaft kein Entgegenkommen zeigen, könne es zu weiteren Streiks kommen. „Dass Eurowings uns mit einem Gehaltsplus von 7 Prozent entgegen gekommen sei, ist nur medial verbreitet worden. Wir haben dieses Angebot nie erhalten“, sagte Baublies. Nach bisheriger Vereinbarung solle der Streik 24 Stunden andauern.

Eurowings bietet den betroffenen Kunden kostenlose Umbuchungen und Stornierungen an. Geplant ist auch, Flugzeuge anderer Gesellschaften anzumieten, um Fluggäste aus Urlaubsgebieten zurückholen zu lassen. Nicht bestreikt werden die Langstreckenflüge der Marke Eurowings. Zudem sollen einzelne Europa-Flüge trotz des Streiks stattfinden. Eurowings veröffentlichte auf der eigenen Homepage einen Sonderflugplan. Allein in Berlin fielen 70 Flüge von und nach Tegel aus, in Stuttgart wurden mehr als 100 Flüge gestrichen.

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