Start-up-Entwickler wechselt in den Prime Standard

Freitag, 23.09.2016 16:00 von

Rocket Internet steigt in den stärker regulierten Prime Standard der Deutschen Börse auf. Vorstandschef Oliver Samwer spricht von einem „wichtigen Ziel“ – eine Konsolidierung dürfte ganz in seinem Sinne sein.

Im Ringen um mehr Vertrauen der Anleger wechselt der Berliner Start-up-Entwickler Rocket Internet das Börsensegment. Das Unternehmen wolle um den 27. September herum in den strenger regulierten, sogenannten Prime Standard der Frankfurter Börse wechseln, teilte Rocket am Freitag mit. Seit dem Börsengang vor knapp zwei Jahren ist die Firma im Entry Standard gelistet, für den geringere Berichterstattungspflichten gelten.

„Das Uplisting war ein wichtiges Ziel von Rocket Internet und unterstreicht unser Bestreben, den höchsten Transparenzanforderungen des Kapitalmarktes zu genügen“, sagte Vorstandschef Oliver Samwer. Schon im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen seine Rechnungslegung auf den internationalen Standard (IFRS) umgestellt.

Seit dem Börsengang im Oktober 2014 hat Rocket Internet mehr als die Hälfte an Wert verloren. Der Ausgabepreis lag damals bei 42,50 Euro je Aktie. Am Freitagmittag lag der Kurs bei 19,60 Euro. Im ersten Halbjahr stand unter dem Strich ein Verlust von 617 Millionen Euro. Hauptgrund waren Abschreibungen auf den Online-Modehändler Global Fashion Group.

Das Rocket-Geschäftsmodell besteht darin, junge Internet-Unternehmen zu etablieren. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Online-Handel und Dienstleistungen. Zu den großen Beteiligungen gehören HelloFresh, Foodpanda, Jumia, Home24 und Westwing.

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