Stadt und BASF sollen Messergebnisse offenlegen

Donnerstag, 20.10.2016 21:40 von

Nach der Explosion und den Bränden bei der BASF (BASF Aktie) vom Montag stieg eine riesige Qualmwolke auf. Ein Experte fordert nun die Offenlegung der Messergebnisse. Die Kommune will am Freitag reagieren.

Nach der Explosion bei der BASF in Ludwigshafen wächst die Kritik an der Informationspolitik von Stadt und Unternehmen. Oliver Kalusch, Mitglied der Kommission für Anlagensicherheit beim Bundesumweltministerium, forderte am Donnerstag im SWR, die Kommune solle offenlegen, welche Luftwerte nach dem Unfall gemessen worden seien.

„Es geht darum, dass die Stadt ihrer Pflicht zur aktiven Informationsübermittlung nachkommt. Das heißt, über die Medien jetzt sagt, welche Schadstoffe sind ausgetreten, in welchen Konzentrationen, und wie ist das zu bewerten“, sagte Kalusch in der Sendung „Zur Sache Rheinland-Pfalz!“. „Es ist absolut nicht akzeptabel, dass nicht bekannt ist, was genau die Situation ist.“

Eine BASF-Sprecherin sagte dazu, das Unternehmen habe seine Messergebnisse an die Ludwigshafener Feuerwehr weitergegeben. Bei der städtischen Pressestelle hieß es: „Wir werden unsere Werte veröffentlichen.“ Die Kommune lud für Freitag zu einer Pressekonferenz ein, bei der ihre Messstrategie und -ergebnisse offengelegt werden sollen. Auch die Umweltschutzorganisation Greenpeace hatte gefordert, die Feuerwehr solle ihre Messungen so schnell wie möglich offenlegen, um „die betroffene Bevölkerung umfassend zu informieren“.

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