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STADA: Das hat eingeschlagen wie eine Bombe!

Dienstag, 14.02.2017 06:20

Kommentar von Hermann Pichler

Lieber Leser,

die neue Handelswoche beginnt beim Generikahersteller Stada mit einer wahren Kursexplosion. Die Aktie kletterte im Tagesverlauf um rund 15 Prozent in die Höhe und erreichte damit ein neues Allzeithoch. Hintergrund ist das Übernahmeinteresse mehrerer Finanzinvestoren. Ausgehend von Marktgerüchten bestätigte das MDAX-Unternehmendas Vorliegen zweier unverbindlicher Angebote „in Bezug auf den Erwerb von bis zu 100 Prozent der Aktien der Gesellschaft“. Bei einem der beiden potenziellen Übernahmekandidaten handelt es sich demnach um den britischen Finanzinvestor Cinven, der einen indikativen Kaufpreis von 56 Euro geboten haben soll. Demzufolge würde das Pharmaunternehmen mit Sitz im hessischen Bad Vilbel mit insgesamt 3,5 Mrd. Euro bewertet.

Geht es jetzt so richtig los?

Doch ob damit schon das letzte Wort gesprochen ist, ist fraglich. Vielmehr könnte dies der Beginn eines Bieterkampfes um die Gunst von Stada sein, da ja nicht nur von einem Kaufinteressenten die Rede ist. Ganz ähnlich sieht das auch das Analysehaus Kepler Cheuvreux, das das Kauf-Votum bekräftigte und das Kursziel von 55 auf 62 Euro nach oben schraubte. “Wir glauben, die Chancen für eine tatsächliche Offerte sind deutlich gestiegen und ein Bieterwettkampf ist möglich“, schrieb Analyst Oliver Reinberg. Seit dem Einstieg des aktivistischen Großaktionärs Active Ownership Capital (AOC) im letzten Frühjahr hat bei Stada ein Umdenken stattgefunden. Hartmut Retzlaff, der sich stets für einen eigenständigen Kurs eingesetzt hatte, hat das Unternehmen mittlerweile verlassen. Sein Nachfolger Matthias Wiedefels ist in dieser Hinsicht deutlich aufgeschlossener. „Eigenständigkeit ist für mich kein Selbstzweck“, sagte er im letzten Jahr.

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